Bisher 1700 Unterlagen angefordert:
Briefwahl ist in Ascheberg heiß begehrt

Ascheberg -

Immer mehr Ascheberger machen von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch. Wer sich seiner Entscheidung schon sicher ist, kann den ausgefüllten Stimmzettel im Rathaus bereits in eine versiegelte Urne stecken.

Donnerstag, 27.04.2017, 14:04 Uhr

Stark nachgefragt werden die Briefwahlunterlagen. Verwaltungsmitarbeiter Philipp Pohlmann händigt die Papiere im kleinen Bürgerforum aus. Wer möchte, kann den Stimmzettel nebenan in einer der Kabinen ausfüllen und sie in einem Brief in die versiegelte Wahlurne geben.
Stark nachgefragt werden die Briefwahlunterlagen. Verwaltungsmitarbeiter Philipp Pohlmann händigt die Papiere im kleinen Bürgerforum aus. Wer möchte, kann den Stimmzettel nebenan in einer der Kabinen ausfüllen und ihn in einem Brief in die versiegelte Wahlurne geben. Foto: sff

Philipp Pohlmann hält im kleinen Bürgerforum des Rathauses die Stellung. Ganz alleine sitzt der Mitarbeiter der Ascheberger Verwaltung dort. Doch einsam ist er nicht. Pohlmann ist ganz gut beschäftigt. Denn zahlreiche Ascheberger nutzen die Möglichkeit, ihre Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl persönlich bei ihm abzuholen.

„Es ist der Regelfall, dass die Leute ihren Stimmzettel dann auch gleich in der Wahlkabine ausfüllen und die Briefe hier abgeben“, sagt Johannes Goßheger . Schon seit Jahren registriert der Mitarbeiter, der bei der Gemeinde Ascheberg für die Organisation der Wahlen zuständig ist, ein steigendes Interesse an der Briefwahl . „Aktuell haben wir an unsere insgesamt 11 840 Wahlberechtigten schon rund 1700 Unterlagen herausgegeben“, berichtet Goßheger. Die können auf drei Wegen angefordert werden: persönlich im Rathaus, über die Homepage der Gemeinde oder schriftlich via Einsendung der Wahlbenachrichtigungskarte.

Apropos: Bei der Beschriftung dieser Karten hat es eine Panne gegeben, bei den Kommunen, die an das Rechenzentrum Münster angeschlossen sind (WN berichteten). „Durch einen Programmfehler fehlten Namenszusätze wie ,von‘ und akademische Titel wie ,Dr.‘ oder ,Prof.‘. In der Gemeinde betraf das 161 Wahlbenachrichtigungskarten“, erläutert der Mitarbeiter der Verwaltung. Im Wählerverzeichnis der Gemeinde seien die Angaben korrekt gespeichert. Die Fehler seien auf den Druck zurückzuführen, der auf der falschen Programmierung basiert habe. Im Nachgang habe die Verwaltung den Betroffenen auch redaktionell korrekte Unterlagen zugeschickt. „Die Fehler hätten aber zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf die abgegebene Stimme gehabt. Bei den Korrekturen ging es nur um rein ,kosmetische‘ Dinge“, betont Goßheger.

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