Zukunftswerkstatt sammelt hochwertige Vorschläge für Ascheberg:
Ideen für starke Schule vor Ort

Ascheberg -

Jede Menge Ideen und Vorschläge für die Stärkung des Schulstandortes Ascheberg sind aus der Zukunftswerkstatt in der Profilschule hervorgegangen. Eine Arbeitsgruppe soll nun die Umsetzbarkeit prüfen.

Freitag, 28.04.2017, 18:04 Uhr

In Kleingruppen trugen die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt ihre Ideen zusammen. Anschließend konnte sich jeder einen Überblick über die notierten Ergebnisse verschaffen.
In Kleingruppen trugen die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt ihre Ideen zusammen. Anschließend konnte sich jeder einen Überblick über die notierten Ergebnisse verschaffen. Foto: tani

Ein Schnuppertag bei den Kooperationsschulen, um auch die Gymnasien kennenzulernen. Ein Unitag, in die Grundschulen gehen, ein Pressesprecher: Eine Menge Ideen kamen am Donnerstagabend in der Mensa der Profilschule zusammen. Schwarz auf gelb in diesem Falle, denn die vielen Besucher, die zur Zukunftswerkstatt gekommen waren, verewigten ihre Anregungen auf kleinen gelben Kärtchen, die anschließend Themenbezogen an den blauen Stellwänden landeten.

Ideen waren dabei auch das Stichwort, „weshalb diese Zukunftswerkstatt überhaupt entstanden ist“, machte der stellvertretende kommissarische Schulleiter Karsten Nas noch einmal deutlich. Denn in den vergangenen Wochen habe in der Profilschule sehr oft das Telefon geklingelt. Viele Bürger hätten Anregungen gegeben. „Wir haben hier eine starke Schule vor Ort“, gab Nas sich selbstbewusst. Nichts desto trotz müsse weitergedacht werden. „Wie also kann man die Zukunft der Profilschule gestalten, um weiterhin eine starke Schule zu sein?“ fragte Karsten Nas. In der Zukunftswerkstatt haben er seine Kollegen, aber auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe, deshalb drei Schwerpunkte gesetzt: Öffentlichkeitsarbeit, Kinder mit Gymnasialempfehlung und was ist außerhalb des Schullebens wichtig? Zu diesen drei Oberbegriffen durften sich die Teilnehmer, aufgeteilt in Gruppen, zu jedem Thema Gedanken machen.

„Da kommt ja richtig was zusammen“, war Bürgermeister Dr. Bert Risthaus begeistert über die qualitativ hochwertigen Vorschläge, als er zwischenzeitlich schon einmal einen Blick auf die Stellwände warf. Risthaus ist sich sicher: „Wir haben hier eine Chance mit der Profilschule, und die werden wir nutzen.“ Eine Chance, weil sich viele Bürger mit einbringen. Nicht nur Eltern von Profilschülern, sondern auch viele Eltern, die ihrer Kinder gerade einmal in die Grundschule eingeschult haben, fanden am Donnerstag den Weg in die Mensa. „Und das lässt hoffen, denn das zeigt, das Eltern Interesse an unserer Schule haben“, freute sich Susanne Wachholz vom Schulleitungsteam.

Nachdem die blauen Stellwände übersät waren mit gelben Karten und noch mehr Ideen, folgte ein sogenannter Museumsrundgang. Jeder konnte sich die Vorschläge in Ruhe durchlesen. Carsten Nas hielt die Ideenflut dann in Bildern fest, denn die Ergebnisse sollen auch auf die Homepage der Schule gestellt werden. Dann folgt die Weiterarbeit mit den Ergebnissen in der Arbeitsgruppe. Dort werden die Ideen auf Umsetzung überprüft. „Wir werden die Aktion transparent halten und im nächsten Schritt dann schauen, was wir umsetzten können.“ Und da gibt es viel zu tun. Denn vom Blog über aktuelle Internetpräsenz, Pressesprecher, oder klassenübergreifenden Aktionen – an guten Vorschlägen mangelt es nicht.

Wir haben hier eine Chance mit der Profilschule, und die werden wir nutzen.

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus
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