Tag der Berufsfeuerwehr
Explosion mit Verletzten und Rettern in Gefahr

Ascheberg -

Die Jugendfeuerwehr eiferte den Profis hinterher, hatte Übungen zu bewältigen und erlebte den Schichtbetrieb der Wehrleute. Ihre Aufgaben meisterten sie bestens, lautet das Fazit.

Sonntag, 30.04.2017, 20:04 Uhr

Die Übung verlangte den Einsatzkräften der Jugendfeuerwehr und des DRK viel Können ab.
Die Übung verlangte den Einsatzkräften der Jugendfeuerwehr und des DRK viel Können ab. Foto: iss

Ein großes Aufgebot an Rettungskräften gab es am Samstagabend im Ascheberger Gewerbegebiet „An der Hansaline“. Bei einer Übung der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Ascheberg in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz Herbern wurde in der Halle von Wilhelm Menkhaus eine Gasexplosion nachgestellt. Vier Feuerwehrwagen und drei Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.

Große Rauchschwaden behinderten die Sicht in der Halle, zu der die rund 60 Rettungskräfte am frühen Abend gerufen wurden. Einsatzleiter Dominik Koch von der Jugendfeuerwehr Ascheberg und Peter Koch als Jugendrotkreuzleiter hatten dabei allerhand zu tun, um die Jugendlichen in ihre Arbeitsbereiche einzuweisen.

Nachdem sich die Retter bei der Personensuche mit ihren Atemmasken durch die Nebelwolken durchgekämpft hatten stand die Menschenbergung an.

Übung der Jugendfeuerwehr

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  • Können und Koordination gefragt: Jugendfeuerwehr und DRK-Jugend üben Großeinsatz. Foto: iss
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  • Können und Koordination gefragt: Jugendfeuerwehr und DRK-Jugend üben Großeinsatz. Foto: iss
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Bei der Explosion gab es drei Bandverletzte, eine Person mit einem Knalltrauma und einen Retter der die Treppe runtergestürzt war jetzt Verletzungen am Rücken hatte. Gekonnt und Hand in Hand arbeiteten die Rettungskräfte des Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz zusammen. Das JRK versorgte mit drei Helferteams die verletzten Patienten. Unterstützung bekamen sie vom Notfall-Dienst-Team des Kreises Coesfeld und Notarzt Dr. Alexander Sicking. „Die Jugendlichen haben die Aufgaben in jeder Hinsicht gut gemeistert“, resümierten beide Einsatzleiter am Ende der groß angelegten Übungseinheit. Die Nachwuchretter der Jugendfeuerwehr beendeten am Sonntagmorgen ihren Dienst. 24 Stunden hatten sie im Zuge des Bundesfeuerwehrtages Schicht im Ascheberger Gerätehaus gehabt. In dieser Zeit sollte den Zwölf- bis 17-Jährigen ein Gefühl dafür vermittelt werden, wie der Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes beziehungsweise der Berufsfeuerwehrfrau aussehen kann.

Wie selbstverständlich arbeitete der Nachwuchs bei drei größeren und rund zehn kleineren Einsätzen auch die Phasen des Übungs-, Bereitschafts- und Ruhedienstes durch, so dass sich während des ganzen Tages niemand langweilte.

Einsatzleiter Dominik Koch hatte sich dabei allerhand einfallen lassen. Los ging die Übungseinheit mit einem nachgestellten Autounfall auf dem Hof Fallenberg wo auch anschließend eine Person im Hühnerstall gesucht werden musste. Auf dem Hof Stilling musste der Nachwuchs ein großes Feuer löschen. „Der Berufsfeuerwehrtag war abwechslungsreich und wir konnten unser Wissen bei den Einsätzen in der Praxis umsetzen“, war der einhellige Tenor der Jugendlichen.

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