Fahrradbörse hat sich gut etabliert:
Ansehnlicher „Fuhrpark“ stark gefragt

Ascheberg -

Die von der SPD Aschberg organisierte Fahrradbörse bot wieder einen gut bestückten Fuhrpark mit Bobbycars, Kinderrädern und Leezen für Erwachsene.

Dienstag, 02.05.2017, 13:05 Uhr

Die Fahrradbörse der SPD hat sich etabliert. Auch am Samstag wurden viele Fahrräder zum Verkauf oder Tausch angeboten.
Die Fahrradbörse der SPD hat sich etabliert. Auch am Samstag wurden viele Fahrräder zum Verkauf oder Tausch angeboten. Foto: Tina Nitsche

Den Lolli im Mund und mit strahlenden Augen erblickt Noel die knallblaue sportliche Variante auf zwei Rädern inmitten der ganzen Drahtesel. „Das ist es. Das will ich haben“, entfährt es dem Jungen. Dann geht alles ganz schnell. Bei einer Probefahrt auf dem Katharinenplatz tritt Noel fröhlich in die Pedale. Die Bremsen, die Gangschaltung – alles funktioniert. „Nur das Licht nicht“, sagt der Junge. Aber hier kann Sebastian Klaas schnell Abhilfe schaffen. Nur ein Knopfdruck ist nötig und schon funktioniert alles. „Das Fahrrad hat einen Naben-Dynamo“, erklärt er und passt den Sattel auf die Größe des Jungen an.

Klaas ist am Samstag in die Rolle des Fahrradberaters geschlüpft, so wie auch Petra Haverkamp, Volker Brümmer oder Christian Ley. Denn die SPD ist der Initiator der Fahrradbörse , die bereits zum zwölften Mal, traditionell am Samstag vor dem 1. Mai stattfand. „Und diese hat sich mittlerweile etabliert, der Termin ist fest in den Köpfen der Menschen“, hebt Brümmer hervor. Die Veranstaltung erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt auch, weil das Angebot reichhaltig ist. Die Käufer kommen von nah und fern, die Verkäufer aus den drei Ortsteilen.

„Vom Bobbycar über Kinderräder bis hin zu Rädern für Erwachsene“, weist Klaas auf den ansehnlichen Fuhrpark , der zusammengekommen ist. Es herrscht reges Treiben. Fahrräder werden gebracht und andere fast genauso schnell wieder mitgenommen. „Nur Damenräder dürften es noch ein paar mehr sein“, stellt Brümmer fest. Ludger Olbrich kann dann jedoch aushelfen, als er eben mit einem solchen Exemplar um die Ecke biegt. Und sein Bringer? Der entdeckt ein ansehnliches Herrenrad und schwingt sich gleich auf den Sattel.

Während er zur Probefahrt antritt, lassen Emma und einige andere Kinder ihrer Kreativität freien Lauf. Denn für die Kleinen haben die Organisatoren Kreide mitgebracht, mit der sich das graue Pflaster in bunte Bilder verwandeln lässt. Andere nutzten die Gelegenheit zu einem Pläuschchen. Kaffee und Kuchen versüßen den Aufenthalt. Richtig begeisterter jedoch ist Joel, der freudestrahlend mit seinem blauen Traumrad den Heimweg nach Lüdinghausen antritt.

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