Davensberger Seniorenfrühstück nach zweijähriger Pause wiederbelebt:
Schlemmen mit Klön verbindet

Davensberg -

Die Premiere kam bestens an: 13 Gäste fanden sich am Mittwoch zum Seniorenfrühstück im Pfarrheim St. Anna ein. Ulrike Freise hat das vor zwei Jahren eingestellte Angebot wieder neu belebt.

Mittwoch, 03.05.2017, 12:05 Uhr

In geselliger Runde fanden sich im Pfarrheim St. Anna 13 Besucher zur Premiere des wiederbelebten Seniorenfrühstücks zusammen.
In geselliger Runde fanden sich im Pfarrheim St. Anna 13 Besucher zur Premiere des wiederbelebten Seniorenfrühstücks zusammen. Foto: sff

Kaum ins Pfarrheim eingetreten, erfreut zweierlei das Auge: Zuerst die fröhlichen Gesichter der munter plaudernden Senioren. Und sofort darauf der liebevoll und üppig gedeckte Tisch: Wurst, Käse, Schinken, gekochte Eier, Tomaten, Weintrauben Brot, Brötchen und Kaffee geben sich auf der großen Tafel ein appetitliches Stelldichein.

Klönen und Schlemmen: Diese Kombination kam am Mittwoch bei den älteren Semestern des Dorfes ganz ausgezeichnet an. Das von Ulrike Freise wiederbelebte Seniorenfrühstück wurde nach mehr als zweijähriger Pause dankbar angenommen.

Lotti Hartmann , die dieses Angebot vor rund zehn Jahren ins Leben gerufen hatte, saß als Gast mit am Tisch: „Ich habe das Seniorenfrühstück über sieben Jahre lang wirklich sehr gerne organisiert“, betonte die Initiatorin. „Aber als ich 80 wurde, hab‘ ich gesagt: Irgendwann muss auch mal Schluss sein.“ Immer wieder sei sie in den vergangenen Jahren angesprochen worden, das „schöne Angebot“ wieder aufzugreifen. „Ich hab‘ dann mit meiner Nachbarin Ulrike darüber gesprochen. Und die hat gesagt: Ich versuch‘s“, schildert Lotti Hartmann die Vorgeschichte.

Ulrike Freise (l.) und Lotti Hartmann (r.)

Ulrike Freise (l.) und Lotti Hartmann (r.) Foto: sff

Ulrike Freise zeigte sich am Mittwoch recht entspann: „Ich freue mich, dass so viel zur Premiere gekommen sind. Die Senioren sind glücklich, dass sie hier gemütlich zusammensitzen können.“ Tatkräftig unterstützt wurde die Gastgeberin von ihrer Freundin Ursula Voß. Beratung, was und wie viel besorgt werden muss, sowie gute Tipps steuerte Lotti Hartmann bei.

Von den Senioren – alles ehemalige Stammkunden übrigens – gab es nur gute Kritik: „In der Gemeinschaft frühstücken, das ist schön“, lautete ein Kommentar aus der Runde. „Ich werde das auf jeden Fall weiterempfehlen“, ergänzte ein anderer Frühstücksgast. Und schließlich resümierte einer: Jetzt müssen wir im Dorf noch ein bischen Propaganda machen für das Frühstück.“

Ulrike Freise würde sich auf jeden Fall freuen, wenn die Runde noch größer wird. Ein neuer Termin steht allerdings noch nicht fest. „Alle drei Monate soll ein Seniorenfrühstück angeboten werden. Das haben wir uns zum Ziel gesetzt. Wann es stattfindet, muss jeweils abgestimmt werden und hängt davon ab, ob das Pfarrheim frei ist“, sagt die Gastgeberin.

Ich werde das auf jeden Fall weiterempfehlen.

Kommentar eines Seniorenfrühstücksgastes
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