Kolpingspielmannszug freut sich über Neuzugänge:
Nachwuchswerbung trägt Früchte

Ascheberg -

Vier Mädchen lernen zurzeit beim Kolpingspielmannszug die ersten Flötentöne. Vorstand Torsten Hohenhövel freut sich dass, die Bemühungen der Nachwuchswerbung so erfolgreich sind.

Mittwoch, 03.05.2017, 17:05 Uhr

Früh übt sich, wer einmal ein Meister werden will. Maleen Wacker, Kiara Knabe (vorne v.l.) Neele Schnettker und Nele Wendland (hinten, v.l.) sind die Nesthäkchen beim Kolpingspielmannszug Ascheberg. Sie erlernen bei Torsten Hohenhövel (hinten) das Spielen auf der Querflöte.
Früh übt sich, wer einmal ein Meister werden will. Maleen Wacker, Kiara Knabe (vorne v.l.) Neele Schnettker und Nele Wendland (hinten, v.l.) sind die Nesthäkchen beim Kolpingspielmannszug Ascheberg. Sie erlernen bei Torsten Hohenhövel (hinten) das Spielen auf der Querflöte. Foto: Tina Nitsche

Es ist noch kein Meister einfach so vom Himmel gefallen. „Nein“, sagt Nele Wendland, und Maleen Wacker ergänzt ganz keck: „Nur Übung macht den Meister!“ Und genau das ist die erklärte Mission von insgesamt vier Mädchen. Denn Nele Wendland, Maleen Wacker, Kiara Knabe und Neele Schnettker erlernen derzeit ein neues Instrument. „Querflöte“, präsentiert Kiara stolz einen silber glänzenden Stab. „Heute bekommen“, sagt Neele freudestrahlend. Und damit wird es ernst.

Nachdem ihre erste Unterrichtsstunde beim Kolpingspielmannszug Ascheberg quasi als Trockenübung über die Bühne ging, kann das Quartett jetzt richtig loslegen. Sie haben sich entschlossen in dem Ensemble aktiv mitzumischen. Wie sie auf die Idee kamen? „Ich war im Profil Musik an der Profischule, nur das läuft jetzt aus. Und ich wollte weitermachen“, legt Nele Wendland ihren Beweggrund dar. Maleen hingegen ist von Mama Steffi Wacker „infiziert“ worden, die schon seitdem sie 16 Jahre alt ist, beim Kolpingspielmannzug aktiv ist. Neele Schnettker spielt schon seit ihrem sechsten Lebensjahr Blockflöte und wollte nun etwas Neues ausprobieren. Die neunjährige Kiara wollte eigentlich nur ein Instrument erlernen. „Andere Kinder aus meiner Klasse tun das auch, da sind ganz viele in der Musikschule“, erzählt sie. Papa Sascha Knabe empfahl seiner Tochter den Spielmannszug. Denn er war begeistert von der Nachwuchswerbung der Spielleute im Rahmen der Gewerbeschau West.

Unterricht erhalten die Neuzugänge von Spielmannzugchef Torsten Hohenhövel in den Übungsräumen der Profilschule. „Und da haben wir durchaus noch Platz für weitere Neuzugänge“, schmunzelt Hohenhövel. „Je größer die Gruppe, umso lustiger ist es, wenn wir Dinge außerhalb des Lernbereichs tun.“ Schließlich soll das Leben im Kolpingspielmannzug Spaß machen. Und um die Gemeinschaft zu fördern, gibt es nichts Besseres als gemeinsame Ausflüge. „Die Gemeinschaft hat einen großen Stellenwert, denn in einer solchen treten wir ja auf.“ Für die vier Neuzugänge ist das noch ein langer Weg. „Bis sie die ersten drei Märsche spielen können, wir es rund ein bis eineinhalb Jahre dauern“, schätzt Hohenhövel. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Vor allem: „üben, üben, üben“, sagt Neele Schnettker. „Auch zu Hause, denn Papa will was hören“, verrät Kiara.

Weitere Kids, ab sieben Jahre, die die Querflöten in den Nachwuchsreihen des Spielmannzuges Ascheberg noch verstärken möchten, sind willkommen. Sie können einfach dienstags um 16.30 Uhr an der Profilschule zu den Übungsstunden vorbeikommen.

 

Wir haben durchaus noch Platz für weitere Neuzugänge.

Torsten Hphenhövel, Vorstand des Kolpingspielmannszuges Ascheberg
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