Pastoralreferenten unterstützen Ehrenamt im Dienst:
Trio zieht an einem Strang

Ascheberg -

Christine Knuf, Ralf Wehrmann und Tobias Kettrup sind gemeinsam als Pastoralreferenten in der Pfarre St. Lambertus unterwegs. Dabei sind die jeweiligen Aufgabenschwerpunkte im Team klar definiert.

Donnerstag, 11.05.2017, 15:05 Uhr

Die Aufgaben in den drei Gemeinden der Pfarrei St. Lambertus sind zwischen Tobias Kettrup (v.l.) Christine Knuf und Ralf Wehrmann klar aufgeteilt. In Dienstbesprechungen mit Pfarrer Stefan Schürmeyer wird die Arbeit bei Bedarf auch flexibel koordiniert.
Die Aufgaben in den drei Gemeinden der Pfarrei St. Lambertus sind zwischen Tobias Kettrup (v.l.) Christine Knuf und Ralf Wehrmann klar aufgeteilt. In Dienstbesprechungen mit Pfarrer Stefan Schürmeyer wird die Arbeit bei Bedarf auch flexibel koordiniert. Foto: sff

Sie sind ein eingespieltes Trio – und doch auch drei Solisten. Denn als Team arbeiten die Pastoralreferenten Christine Knuf, Ralf Wehrmann und Tobias Kettrup zwar eng und abgestimmt zusammen. Doch hat auch jeder der drei studierten Religionspädagogen seinen speziellen Aufgabenbereich, für den er verantwortlich zeichnet. Ab August wird das Trio durch die aus Voerde stammende Pastoralassistentin Sarah Ostermann unterstützt.

„Wir teilen uns nicht die Orte auf, sondern in der Regel den Aufgaben, die in allen drei Gemeinden der Pfarrei anfallen“, sagt Knuf. Die 31-Jährige arbeitet seit 2013 in Ascheberg, befindet sich seit Juni in der Elternzeit und ist von daher aktuell lediglich mit zehn Wochenstunden im Dienst. Ihr Schwerpunkt ist die religionspädagogische Arbeit in den Kindergärten St. Lambertus und St. Katharina. Ferner begleitet sie den Bibelkreis der KFD St. Lambertus.

Ihr Kollege Tobias Kettrup ist in allen drei Gemeinden unterwegs. Der 45-jährige, zweifache Familienvater arbeitet seit 2013 mit einer halben Stelle in Ascheberg. Zusätzlich ist er in der Ehe- und Familienberatung des Bistums in Lünen beschäftigt. Seine Zielgruppe sind die Jugendlichen, die er auf die Firmung in St. Lambertus, St. Benedikt und St. Anna vorbereitet. „Darüber hinaus bin ich Ansprechpartner für die Profilschule, zum Beispiel wenn es um die Vorbereitung von Gottesdiensten und Andachten geht“, erzählt Kettrup.

Dritter im Bunde der Pastoralreferenten, die allesamt vom Bischof beauftragt und Angestellte des Bistums sind, ist Ralf Wehrmann. Der 45-Jährige ist ledig, gehört seit zwei Jahren zum Seelsorger-Team und ist für die Vorbereitung der Erstkommunion in allen drei Gemeinden zuständig. „Im Mai ist die Arbeit geballt. Aber die Vorbereitungen sind langwierig und beginnen für 2018 schon nach Pfingsten“, sagt Wehrmann, der das gesamte Jahr über die Grundschulen begleiten, und sie bei der Vorbereitung der Gottesdienste unterstützt. Ebenso setzt er sich für die Werbung von Sternsingern und neuer Messdiener ein.

Neben den individuellen Anforderungen ziehen alle drei für die Gemeinde insgesamt an einem Strang: „Wir wollen die Ehrenamtlichen in ihrem Dienst stützen, sie befähigen, ihre Arbeit in die Tat umzusetzen. Wir verstehen uns als Ansprechpartner“, erläutert Kettrup. Und noch etwas ist ihnen gemein: Sie wollen das Zusammenwachsen der Pfarrei mit ihren drei Kirchen fördern. „Da sind wir gut auf dem Weg. Es gibt ohnehin eine Menge verwandtschaftlicher Beziehungen. Und ich habe nicht das Gefühl, dass es Grüppchenbildungen gibt“, fasst Wehrmann seine Eindrücke zusammen. Was eigenständig ist an den drei Orten, möge eigenständig bleiben, stimmen die drei Pastoralreferenten überein, die St. Lambertus als eine „vielfältige Gemeinde in Einheit“ sehen.

Wir wollen die Ehrenamtlichen stützen, sie befähigen, ihre Arbeit in die Tat umzusetzen.

Tobias Kettrup
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