Jugendliche in Ehrenamt und als Aushilfen
Ferienjobs statt Faulenzer-Sofa

Ascheberg -

Während der Großteil gefaulenzt, im Haushalt geholfen, sich mit Freunden fürs Freibad verabredet oder Sport getrieben hat, sind einige Schüler auf der Suche nach einem Ferienjob oder Praktikum fündig geworden.

Freitag, 25.08.2017, 09:08 Uhr

Bei der OJA waren Michelle Quast und Larissa Perzborn in den Ferien aktiv. Tim Witthoff fand bei Compass einen Ferienjob, Hendrik Wenning bei der GFS und Linn Wohlfahrt half im Altenheim mit.
Bei der OJA waren Michelle Quast und Larissa Perzborn in den Ferien aktiv. Tim Witthoff fand bei Compass einen Ferienjob, Hendrik Wenning bei der GFS und Linn Wohlfahrt half im Altenheim mit. Foto: lwo

Die Ferien neigen sich dem Ende entgegen. Die Schule geht wieder los, doch was haben die Schüler in den Ferien angestellt? Während der Großteil gefaulenzt, im Haushalt geholfen, sich mit Freunden fürs Freibad verabredet oder Sport getrieben hat, sind einige Schüler auf der Suche nach einem Ferienjob oder Praktikum fündig geworden. Während einige Jugendliche ganz ehrenamtlich unterwegs waren, arbeiteten andere wiederum mit ihrer Familie.

Larissa Perzborn und Michelle Quast sind beispielsweise zum wiederholten Male bei der Offenen Jugendarbeit Ascheberg aktiv. Beide arbeiten seit ungefähr drei Jahren bei der OJA. Sie sind oft im Jugendtreff und besuchten auch schon die Jugendgruppenleiter-Schulung, was sie auf die Idee brachte, diese Ferien dort zu helfen. Michelle: „Ich möchte später Sozialarbeiterin werden, deswegen macht mir das hier natürlich Spaß.“ Auch Larissa schloss sich dieser Meinung an: „Ich arbeite gerne mit Kindern, ihnen wurde im Vorfeld ein Programm für die Ferien vorgestellt, das hat mich auch direkt überzeugt.“ Bei 40 bis 70 Kindern am Tag scheint das auch ihnen zu gefallen. Während der drei Wochen, gab es jede Woche ein Programm. Jedes Mal verkleideten und schminkten sich die Kinder dazu. Zudem konnten sie backen und basteln. Viel zu tun also für die insgesamt vier Hauptamtlichen und 15 Ehrenamtlichen, zu denen auch Larissa und Michelle in diesen Sommerferien wieder gehörten.

Hendrik Wenning war derweil bei der GFS TopAnimal in Ascheberg und hatte viel zu tun mit Schreib-und PC-Arbeiten. Zudem half er im Lager aus. „Mein Papa hat mir den Job beschafft und da es mir hier schon letztes Frühjahr ganz gut gefallen hat, habe ich mir das nicht zweimal überlegt. Mit dem Geld kann ich dann die Kirmesschulden tilgen. Der Rest wird zur Seite gelegt“, berichtet Hendrik.

Linn Wohlfahrt half im St. Lambertus Altenheim. Sie kümmerte sich um das Frühstück und ging mit den Bewohnern spazieren. „Mein Bruder hat hier auch schon ein Praktikum gemacht und gesagt, dass es gut war und da dachte ich, ich probiere das auch mal eine Woche aus. Es macht Spaß, die Einrichtung ist auch schön.“

Tim Witthoff arbeitet bei Compass. Nach einer Probezeit sitzt er mittlerweile fest bei dem Angel-und Bootszubehör-Shop im Boot: „Seit diesem Monat arbeite ich offiziell hier. Die Kollegen sind super, sie haben mich direkt gut aufgenommen. Mein Bruder arbeitet ja auch hier und die nächsten Ferien möchte ich möglichst wieder hier arbeiten. Das Geld soll nach Möglichkeit erstmal gespart werden.“

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