Schulleitung präsentiert
Den Rückenwind nutzen

Ascheberg -

Rückenwind durch den überraschenden Erhalt der Profilschule und frischer Wind auf der Kommandobrücke – so geht die Ascheberger Schule dem nächsten Schuljahr entgegen.

Montag, 28.08.2017, 18:08 Uhr

Jens Dunkel (Mitte) ist neuer Leiter der Profilschule. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (re.) und Schulamtsleiterin Andrea Blanke (li.) stellten ihn mit Vertreter Carsten Nas und Abteilungsleiterin Christiane Wieging gestern der Presse vor.
Jens Dunkel (Mitte) ist neuer Leiter der Profilschule. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (re.) und Schulamtsleiterin Andrea Blanke (li.) stellten ihn mit Vertreter Carsten Nas und Abteilungsleiterin Christiane Wieging gestern der Presse vor. Foto: hbm

Seit die Profilschule Ascheberg wie „Phönix aus der Asche“ die unverhoffte Zukunfts-Chance mit zwei neuen Eingangsklassen ergriffen hat, ist sie mit viel Rückenwind unterwegs. Gestern stellten Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Andrea Blanke vom gemeindlichen Schulamt das neue Gesicht auf der Kommandobrücke vor. Mit Jens Dunkel und Carsten Nas treffen frischer Wind von außen und Fachwissen von innen aufeinander. „Die Chemie stimmt“, ist der erste Eindruck von Nas. Der bisherige kommissarische Leiter ist nun zweiter Mann, fühlt sich aber nicht zurückgesetzt: „Mir fehlen Qualifikationen für eine Schulleiterstelle. Mein Ziel war es auch ohnehin immer, Konrektor zu werden. Mir liegt das Organisatorische mehr als das Repräsentative.“

Die Laborschule in Bielefeld hat beim Werden der Profilschule Ascheberg eine wichtige Rolle gespielt. Sie ist Jens Dunkel begegnet, als er in Bielefeld studiert hat. Darum hat der neue Leiter, der in Werne wohnt, auch seine neue Schule immer im Blick gehabt als er in Overberge und Warendorf an Realschulen arbeitete. Es spielte auch mit, als Dunkel nach fünf Jahren als Schulleiter in Warendorf beschloss, sich für die Aufgabe in Ascheberg zu bewerben. „Es ist ein starkes Signal der Bezirksregierung, dass die Profilschule eigenständig erhalten werden soll. Das stand schon so in der Ausschreibung. Dieser Herausforderung stelle ich mich gerne“, erklärte der neue Leiter. Er war gestern nicht das erste Mal an der Ascheberger Schule. Einige Gespräche lagen schon hinter dem neuen Chef und führen zu diesem ersten Eindruck: „Ich habe ein Kollegium angetroffen, dass nach dem Auf und Ab im vergangenen Jahr sehr motiviert an die Arbeit geht.“ Die Arbeit in Teams funktioniere gut, die Strukturen seien passend aufgebaut.

Ein wichtiger Mutmacher für die Profilschule waren die Daten des Abschlusses der Zehner. „Sie haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und so weitermachen können“, verweist Christiane Wieging, Abteilungsleiterin acht bis zehn darauf, dass bei der Abgangs-Premiere an der Profilschule viele Jugendlichen ihre prognostizierten Ergebnisse übertroffen hätten, eine große Gruppe in Richtung Abitur weitergehe und beim Anschluss an die Profilschule überflüssige Ehenrunden vermieden worden seien. „Die Früchte, die das Schulprogramm getragen hat, bestätigt das Kollegium in seiner Arbeit“, verweist Dunkel auf einen motivierenden Aspekt. Nas ergänzt: „Wir stehen mit unseren ehemaligen Zehnern in Kontakt, um ihren weiteren Weg zu verfolgen und öffentlich machen zu können.“

In die Waagschale zu werfen, hat die Profilschule auch die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt. „Dort sind viele gute Dinge formuliert worden. Wir als Gemeinde werden beim Umsetzen helfen, wenn wir gefragt werden“, erneuerte Bürgermeister Risthaus das Angebot von Rat und Verwaltung. Dunkel deutete schon an, dass man ihn beim Wort nehmen werde. Als mögliches Feld nannte er das digitale Lernen.

Vakant sind die Stellen des didaktischen Leiters und des Abteilungsleiters fünf bis sieben. Die Gespräche im Kollegium sind abgeschlossen, die kommissarischen Amtsinhaber benannt. Aber noch nicht offiziell ernannt, wie Ulla Lütkehermölle von der Bezirksregierung Münster erklärte. Deswegen wurden die Namen gestern nicht bestätigt.

Es ist ein starkes Signal der Bezirksregierung, dass die Profilschule eigenständig erhalten werden soll.

Jens Dunkel
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