Sandstraße Ascheberg
Bürgermeister setzt auf eingeschränktes Halteverbot

Ascheberg -

Ein eingeschränktes Halteverbot wird die Lage auf der Sandstraße nach Einschätzung von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus entschärfen.

Freitag, 03.11.2017, 20:11 Uhr

Das eingeschränkte Halteverbot an der Sandstraße in Richtung Schulzentrum wird durch frisch aufgestellte Schilder ausgewiesen.
Das eingeschränkte Halteverbot an der Sandstraße in Richtung Schulzentrum wird durch frisch aufgestellte Schilder ausgewiesen. Foto: hbm

Das eingeschränkte Halteverbot auf der Ascheberger Sandstraße, das Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus vor einer Woche in einem WN-Bericht angekündigt hatte, ist eingerichtet worden. Darauf geht Bürgermeister Dr. Bert Risthaus in einer Stellungnahme zur Lage ein: „Die Sandstraße steht als innerörtliche Hauptverkehrsstraße mit einer hohen Verkehrsbelastung schon seit Jahren unter einem besonderen Fokus. Die Bemühungen der Vergangenheit um geordnete Verkehrsabläufe und insbesondere um Verkehrsberuhigungen hatten durchaus Erfolg.

Jedoch hat sich die Situation nach meinen Beobachtungen in den vergangenen Monaten - insbesondere in dem Bereich zwischen den Haus-Nr. 60 und 70 - durch dort parkende Fahrzeuge wieder verschlechtert.“ Während dieser Streckenabschnitt früher nur sporadisch beparkt worden sei und einen Begegnungsverkehr eigentlich problemlos zugelassen habe, seien jetzt sehr häufig so viele Fahrzeuge abgestellt, dass sich keine Lücken mehr ergäben, die ein Ausweichen ermöglichten. Auf diese Weise würden einerseits Rückstaus bis hinter den Einmündungsbereich „Himmelstraße“ verursacht, die den Verkehr fast zum Erliegen bringen, andererseits aber auch gefährliche Situationen für ortseinwärts fahrende Verkehrsteilnehmer, die im Begegnungsfall auf den Gehweg ausweichen müssten, meint der Bürgermeister in einer Mitteilung.

Im Sinne der Leichtigkeit des Verkehrs und besonders mit Blick auf die Verkehrssicherheit sei dieser Zustand nicht tolerabel und müsse sich ändern: „Ich habe deshalb bereits Anfang August einen gemeinsamen Ortstermin mit der Straßenverkehrsbehörde Coesfeld und der Kreispolizeibehörde Coesfeld anberaumt, der zu dem Ergebnis geführt hat, den Streckenabschnitt zunächst einmal mit dem Zeichen 286 Straßenverordnung (eingeschränktes Haltverbot) zu beschildern, um so ein dauerhaftes Parken zu unterbinden. Dadurch ist ein besserer Verkehrsfluss bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erwarten.“

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Das Einhalten der damit verbundenen Verkehrsregeln werde anschließend nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von einem Außendienstmitarbeiter überwacht. Um die Anwohner nicht zu überraschen und vor vollendete Tatsachen zu stellen, habe er sie bereits mit Schreiben vom 25. Oktober entsprechend informiert.

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