Ausstellung eröffnet
Menschenbilder im Spieker

ASCHEBERG -

in Engel fliegt durch die Nacht. Sein hauchzarter Flügelschlag ist förmlich zu spüren, wie er sich kontrastreich von dem dunklen Firmament abhebt. Andere Engel präsentieren sich kraftvoll eingehüllt in warmes Licht!

Dienstag, 05.12.2017, 08:12 Uhr

Menschen stehen  derzeit im Spieker im Mittelpunkt. Tanzende Menschen, laufende Menschen, Menschen in der Natur und mittendrin immer wieder Engel in allen Variationen. Denn die Aquarellgruppe „KünstlerBunt“ stellt dort derzeitig ihre Werke aus.
Menschen stehen  derzeit im Spieker im Mittelpunkt. Tanzende Menschen, laufende Menschen, Menschen in der Natur und mittendrin immer wieder Engel in allen Variationen. Denn die Aquarellgruppe „KünstlerBunt“ stellt dort derzeitig ihre Werke aus. Foto: tani

Ein Engel fliegt durch die Nacht. Sein hauchzarter Flügelschlag ist förmlich zu spüren, wie er sich kontrastreich von dem dunklen Firmament abhebt. Andere Engel präsentieren sich kraftvoll eingehüllt in warmes Licht! Menschen gehen unterdessen durch eine Allee, stehen in Gruppen zusammen, sind am Strand, auf einer Insel oder genießen die untergehende Sonne. Andere tanzen. Tango. Grazil und dennoch ausdrucksstark. Doch egal vor welcher Kulisse, sie alle treffen derzeit an einem Ort zusammen: Im Spieker des Heimatvereins Ascheberg. Denn dort spielen sie derzeit die Hauptrolle, die Menschen ebenso wie die Engel bei der Ausstellung der Aquarellgruppe „KünstlerBunt“. „Wow, guck mal, diese Bewegung“, ist eine Besucherin am Sonntag bei der Ausstellungseröffnung völlig verblüfft. Sie steht vor den Werken von Kathrin Müller . Tango Argentino 1 und 2 lautet der Titel. Die Aquarelle bestechen durch die Farbauswahl sowie durch Detailgenauigkeit.

Auch die vielen anderen Werke faszinieren. Die Besucher sind begeistert. „Da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt“, schmunzelt Margit Werth, eine der insgesamt elf Künstler. Eine Arbeit, die sie in der Tat herausgefordert hat, denn Kursleiterin Anne Peltzer hat ihre Schüler 2017 mit dem Thema Mensch konfrontiert. Proportionen und Figuren entstehen zu lassen, das war neu für Margit Werth, Birgit Schubert, Doris Schäfer, Kathrin Müller, Susanne Stieglitz, Erika Holtsch, Gisela Vossschulte, Hans-Jürgen Henz, Paul-Peter Walter, Angela Sinowzik-Mehan und Edeltraud Bietmann. Elemente wie Schatten, Faltenwürfe oder Natur hingegen waren bekannte Dinge, die es nun aber miteinander zu verbinden galt. Entstanden sind Werke, die ausdrucksstark daherkommen, alle in Aquarelltechnik gefertigt worden sind, dennoch in unterschiedliche Stilrichtungen gehen. So wie das Werk „Brüderchen und Schwesterchen“, das durchaus an eine gelungene Illustration heranreicht. Die Künstler haben mit der figürlichen Malerei Neuland betreten und dieses perfekt in die für sie bekannte Themenwelten, wie beispielsweise Natur oder Landschaften, eingefügt. Gut, bei manchen Werken dominierten einfach nur die Menschen, durchaus auch einmal nur angedeutet, ohne detaillierte Gesichtszüge. Aber auch die Abbildung von Menschenmassen oder größeren Gruppen, war schließlich eine Aufgabe, die Dozentin Anne Peltzer ihren Schülern gestellt hatte. „Ich muss das erst einmal sacken lassen“, konnte sich ein Besucher nur schwer lösen, setzte sich auf einen Stuhl und betrachtete die Menschen und die Engel mit ein wenig Abstand. Wie ihm erging es auch anderen Besuchern. Denn „KünstlerBunt“ hatte sie mit ihren Werken berührt. „Wir kommen auf jeden Fall noch einmal“, verabschiedete sich ein Paar begeistert. Am Donnerstag (7. Dezember) und am Sonntag (10. Dezember) haben Interessenten jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr noch die Möglichkeit. sich von hauchzarten Flügelschlägen und Tango tanzenden Menschen in ihren Bann ziehen zu lassen.

Da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt

Margit Werth
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