ALS im Blickpunkt
Förderverein fürs Netzwerk

Ascheberg -

Der Verbund A.L.S. Deutschland hat einen eigenen Förderverein gegründet. Alexander Hoffmann ist erster Vorsitzender.

Dienstag, 12.12.2017, 08:12 Uhr

Zu den Gründern des ALS-Fördervereins gehören auch Claudia Weber (3.v.r.) und ihr Sohn Alexander Hoffmann (4,v,r), der den Vorsitz übernimmt.
Zu den Gründern des ALS-Fördervereins gehören auch Claudia Weber (3.v.r.) und ihr Sohn Alexander Hoffmann (4,v,r), der den Vorsitz übernimmt. Foto: iss

Der Verbund A.L.S. Deutschland hat einen eigenen Förderverein gegründet. Bei einem Treffen im evangelischen Gemeindehaus in Aschenberg wurde der „Verein zur Förderung des Verbundes A.L.S. Deutschland“ aus der Taufe gehoben. Nach einigen Diskussionen wurde Alexander Hoffmann (Hamm) zum Vorsitzenden, Oliver Lengsholz (Köln) zum stellvertretenden Vorsitzenden und Carla Karnstedt (Recklinghausen) zur Schatzmeisterin gewählt. Zu den Gründerinnen zählt auch die Vorsitzende des Ascheberger Vereins „Diagnose ALS, was nun“, Claudia Weber. Der neue Vorsitzende ist ihr Sohn, der mit der Hochzeit seinen Namen geändert hat.

Zweck des Vereins ist die finanzielle Förderung des Verbundes A.L.S.-Deutschland. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch das Beschaffen von Mitteln für den Verbund A.L.S. Deutschland, zur Finanzierung von Personal, der Geschäftsstelle sowie Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen, Projekten und die Herausgabe und Verbreitung von Informationsmaterial.

Im Verbund A.L.S Deutschland sind momentan vier gemeinnützige Selbsthilfevereine zusammengeschlossen. Das sind: ALS-mobil, Chance zum Leben-ALS, ALS-Hilferuf und Diagnose ALS, was nun. In ihnen organisieren sich Betroffene und ihre Angehörigen und formulieren ihre spezifischen Anliegen. Sie haben oft mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, die aus der besonderen und sämtliche Bereiche des Lebens tangierenden Problematik der Krankheit ALS resultieren. Das Netzwerk verteilt die Last auf viele Schultern. Es lassen sich mehr Aufgaben bewältigen und gemeinsam erhöht sich das Durchsetzungsvermögen.

Zum Start freute sich der Förderverein über eine Spende von 3000 Euro, die bei der Premiere von „Korn’s Rock for Benefit“ zugunsten der Vereinigung A.L.S. Deutschland zusammengekommen waren. Die „Abräumband“ machte ihrem Namen in den Winterberger Kurparkstuben alle Ehre und ließ es für die 180 gut gelaunten Besucher so richtig krachen. Vorbildlich waren auch der ehrenamtliche Einsatz zahlreicher Helfer sowie das Engagement der Sponsoren, die den Abend erst möglich gemacht hatten. Stolze 3000 Euro aus Spendensammlung und dem Reinerlös der Veranstaltung kamen beim ersten Benefiz-Konzert zusammen. Eine Neuauflage ist geplant für 2018.

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