Konzert in Davensberg
Beim Kaffee für den großen Auftritt geprobt

Davensberg -

Die Musikschule Ascheberg hat den Termin fürs Kaffeekonzert in Davensberg mit Bedacht gewählt. Der Nachwuchs soll Lampenfieber abbauen.

Montag, 22.01.2018, 20:01 Uhr

Das Querflöten-Ensemble spielte Debussy (oben), Alexandra Nigge ihr Programm für „Jugend musiziert und Alina Bröker und Lotta Hoppe ließen Töne von Bach erklingen.
Das Querflöten-Ensemble spielte Debussy (oben), Alexandra Nigge ihr Programm für „Jugend musiziert und Alina Bröker und Lotta Hoppe ließen Töne von Bach erklingen. Foto: nico

Für den Kaffee ein bisschen Zucker, für den Kuchen einen Klecks Sahne und für die Ohren allerhand Klangvolles: Beim Kaffeekonzert im Hotel Restaurant Clemens-August präsentierten Schüler der Musikschule Ascheberg am Sonntag Musik von Vivaldi bis Bodo Wartke .

Das Streicherensemble unter Leitung von Hannes Kossow eröffnete das Kaffeekonzert.

Das Streicherensemble unter Leitung von Hannes Kossow eröffnete das Kaffeekonzert. Foto: nico

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Gut eine Woche vor den Wettbewerben „Jugend musiziert“ lädt die Musikschule seit Jahren zum Kaffeekonzert ein. Dabei bekommen einige Schüler Gelegenheit, ihr Wettbewerbsprogramm bereits vorab vor Publikum zu präsentieren. Das verschafft Erfolgserlebnisse und hilft gegen Lampenfieber. Von dem allerdings bei Alexandra Nigge nichts zu spüren war. Sie spielte sich mit ihrer Oboe präzise und hochkonzentriert durch Haydn, Schumann und Britten. Da macht sich die Auftrittserfahrung aus den Vorjahren bemerkbar. Ebenfalls beim Wettbewerb antreten wird Lennard Kasberg am Klavier. Er präsentierte sein vorbereitetes Programm mit Cellist Noah Wellenbrock als Gast. Am Violoncello bewies auch Anne Diepenbrock ihr Können. Sie wurde begleitet von Simon Erpenbeck, der im Verlauf des Konzerts noch als Solist glänzte. Für sein Lied „90 Grad“ von Bodo Wartke, bei dem sich der Ascheberger selbst am Klavier begleitete, gab es viel Applaus. Alina Bröker, Lotta Hoppe, Leia Betting und Katharina Grundel bereicherten das Konzert noch mit Akkordeonklängen unter anderem von Vivaldi.

Das Zupfensemble von Andrea Thül-Reddig (Mitte) brachte mit „Hey Django“ Westernflair in den Saal des Hotel-Restaurants Clemens-August.

Das Zupfensemble von Andrea Thül-Reddig (Mitte) brachte mit „Hey Django“ Westernflair in den Saal des Hotel-Restaurants Clemens-August. Foto: nico

Dass gemeinsames Musizieren Spaß machen kann, zeigten die Ensembles. Nachwuchs-Violinisten eröffneten den musikalischen Reigen. Junge Damen des Querflötenensembles traten zunächst als Quintett, später als Quartett an, und das Zupfensemble schuf mit „Hey Django“ Western-Atmosphäre.

Auch die beiden Blasorchester der Musikschule Ascheberg trugen ihren Teil zum unterhaltsamen Programm bei. Das Nachwuchs-Orchester „Once again“ präsentierte Kontrastreiches: Einer Farandole von Bizet folgte der „Final Countdown“ der Rockgruppe Europe. Die fortgeschritteneren Bläser setzten indes mit einem gänzlich alkoholfreien musikalischen „Tequila“ den Schlusspunkt unter das gut besuchte Kaffeekonzert.

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