Neues Angebot für angehende Kommunionkinder
Patentag besteht seine Premiere

Ascheberg -

Erstmals bot die Pfarrgemeinde St. Lambertus einen Patentag für angehende Kommunionkinder an. Das Programm umfasste Kreatives, Backen – und einen spannenden Blick in die Sakristei.

Sonntag, 18.02.2018, 16:02 Uhr

Bevor der Gebetswürfel erstellt wurde, galt es beim Patentag erst einmal, sich eingehend zu beratschlagen.
Bevor der Gebetswürfel erstellt wurde, galt es beim Patentag erst einmal, sich eingehend zu beratschlagen. Foto: Tina Nitsche

„Das ist ja voll der coole Kleiderschrank“, entfuhr es Leonie Siegert , als sie am Samstag in der Sakristei der St. Lambertus Kirche die Türen des Schrankes öffnete, in dem die Gewänder der Pastöre untergebracht sind. „Wow“, staunten Linus, Jakob und Niklas und wurden neugierig. Fragen taten sich auf. Wann trägt der Pfarrer das lilafarbene Gewand, wann das weiße? Die beiden Messdiener Leonie Siegert und Annika Falke lieferten den angehenden Kommunionkindern gern die Antworten.

Erster Patentag in Ascheberg

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  • Wow was ein Kleiderschrank - die angehenden Kommunionkinder kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, als Messdienerin Leonie Siegert (l.) den Kleiderschrank des Pastors in der Sakristei öffnete.

    Foto: Tina Nitsche
  • Das Bewegungsspiel machte richtig viel Spaß.

    Foto: Tina Nitsche
  • So ein Messdienergewand hat schon was, fand dieses Trio den Sakristeibesuch richtig aufregend.

    Foto: Tina Nitsche
  • Richtig läuten ist gar nicht so einfach.

    Foto: Tina Nitsche
  • Linus, Jakob und Niklas fanden es in der Sakristei richtig cool. Da durften sie sogar ins Messdienergewand schlüpfen.

    Foto: Tina Nitsche
  • Konzentriert griff Lina zum Prittstift und bastelte ein Leporello.

    Foto: Tina Nitsche
  • Franz (M.) landete als erstes in der Backstube und kreiierte dort ein leckeres Haus aus Teig.

    Foto: Tina Nitsche
  • Ein Herz und eine Seele.

    Foto: Tina Nitsche
  • Felix (M.) war fix im Basteln des Deckblatts. Tante Susanne (l.) half).

    Foto: Tina Nitsche
  • Spaß beim Patentag.

    Foto: Tina Nitsche
  • Der Patentag kam bestens an.

    Foto: Tina Nitsche
  • Da Tills Patentante erkrankt war, sprang Oma Angelika Högemann ein und begleitete ihren Enkel ins Pfarrheim.

    Foto: Tina Nitsche
  • Wenn der Patenonkel mit seinem Patensohn einen Nachmittag verbringt, dann kann das auch kreativ werden.

    Foto: Tina Nitsche
  • Leonie (l.) kam mit Patentante Seffi und Patenonkel Christian zum Patentag ins Pfarrheim.

    Foto: Tina Nitsche
  • Bevor der Gebetswürfel erstellt wurde, wurde erst einmal eingehend beratschlagt.

    Foto: Tina Nitsche
  • Viel Spaß in der Backstube hatten auch Emma (2.v.r.) und ihre Freundin.

    Foto: Tina Nitsche

So erfuhren die Kinder, dass der Pastor in der Fastenzeit beispielsweise das lilafarbene Gewand trägt und dass Küsterin Roswitha Krebs angesichts der vielen Kleider eine Menge zu bügeln hat. Der Samstag war für die 48 Jungen und Mädchen schon etwas Besonderes. Denn sie verbrachten ihn gemeinsam mit ihren Paten. Und viele der Patentanten und Onkel legten dafür längere Strecken zurück, um bei diesem Debüt dabei zu sein.

Gemeinsame Zeit intensiv nutzen

„Sonst haben wir mit den Kommunionkindern immer den Kindernachmittag veranstaltet. Da sind die Kinder mit ihren Eltern gekommen. In diesem Jahr wollten wir es einmal anders gestalten und haben kurzerhand zum Patentag geladen“, erläuterte Pastoralreferent Ralf Wehrmann, der den Tag initiiert hatte und bei der Umsetzung von einigen Müttern unterstützt wurde, bei der Begrüßung im Pfarrheim St. Lambertus. Nach einer Vorstellungsrunde wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Ausgestattet mit Laufzetteln stürzten sie sich ins bunte Vergnügen. Leporellos basteln, Deckblätter gestalten, Gebetswürfel basteln, Bewegungsspiele oder ab in die Backstube! Das Angebot war groß und begeisterte nicht nur die Kinder. Franz steuerte mit Patentante Dorothee Ahlers und Onkel Stefan Mennemann die Küche des Pfarrheims an. Die Hände versanken in der Teigmasse. Eifrig setzten Franz, Emma, Leonie und einige andere das Motto des Tages um: „Jesus wo wohnst du?“ In diesem Falle in einem Haus aus Keksteig. Tine Rüschenschmidt und Patenkind Lina griffen derweil zum Pritt-Stift, während Tante Sylvia Naber feststellte, dass ihr Patenjunge Noah-Joel „ein echter Schnellmaler ist“.

Ein „Wow“ für den Gewänder-Schrank

Der Nachmittag kam bei allen bestens an. „Denn hier können wir Patenschaft leben“, brachte es Petra Wiemann auf den Punkt. Sich Zeit zu nehmen für Patenkind Lilly, das ist das, was sie unter Patenschaft versteht. Sabine Fritz konnte ihr da nur beipflichten, denn auch sie liebt gemeinsame Unternehmungen mit Patenkind Lotta. Jedes Kind durchlief am Samstag die unterschiedlichsten Stationen. Die Station Sakristei jedoch, die entlockte nicht nur Tamino Begeisterungsrufe. Auch Leonie strebte, nachdem sie mit Tante Steffi Focke und Onkel Christian Wessels erfolgreich einen Gebetswürfel erstellt hatte, in die Sakristei. Und auch ihre Augen wurden groß, als sich der große Kleiderschrank öffnete oder als sie ehrfürchtig in eines der Messdienergewänder schlüpfte. „Rot tragen die Messdiener bei feierlichen Anlässen“, gab das kleine Mädchen dann auch stolz Gelerntes wieder.

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