Profilschule Ascheberg
Neuer Jahrgang wird dreizügig

Ascheberg -

Freude an der Profilschule Ascheberg: Acht Nachmeldungen sorgen dafür, dass die Gemeinschaftsschule im Sommer dreizügig weiterarbeiten kann.

Donnerstag, 01.03.2018, 20:03 Uhr

Carsten Nas informierte auf WN-Anfrage über die Dreizügigkeit für die neuen Eingangsklassen.
Carsten Nas informierte auf WN-Anfrage über die Dreizügigkeit für die neuen Eingangsklassen. Foto: hbm

Große Freude an der Profilschule Ascheberg: Acht Nachzügler führen zu bisher 62 Anmeldungen für das Schuljahr 18/19. „Jetzt ist es möglich, drei pädagogisch schöne Klassen zu bilden“, ist der stellvertretende Schulleiter Carsten Nas froh über die neuen Zahlen.

Der Mann, der die Schule vor einem Jahr kommissarisch geleitet hat und um den Erhalt der Gemeinschaftsschule zittern musste, ist über die nun mögliche Rückkehr zur Dreizügigkeit nicht sonderlich überrascht: „Ich war immer optimistisch. Die Entwicklung der vergangenen Monate, die Stimmung in der Gemeinde und ganz besonders beim Tag der offenen Tür waren sehr, sehr gut. Deswegen war ich von guten Anmeldezahlen überzeugt.“

Beim Blick auf die Nachmeldungen ist klar, dass es bei einer heterogen Schülerschaft bleibt. Es sind gleichermaßen Kinder mit Gymnasial- und Hauptschulempfehlung dabei. Den größten (Mittel-)Block bilden die potenziellen Realschüler. Angesichts der Erfahrungen aus den Vorjahren kann sich Nas, der den WN für den erkrankten Schulleiter Jens Dunkel Auskunft gab, vorstellen, dass es noch weitere Anmeldungen geben könnte.

„Wir stehen in einem engen Austausch mit der Gemeinde Aschenberg, die drei Räume für das nächste Jahr einrichten wird“, informiert Nas. „Wir haben nächste Woche ein Gespräch, denn es sollen neue Medien und Möbel für die Eingangsklassen angeschafft werden. Das muss jetzt passieren, damit wir sie bestellt bekommen und sie passend bis zum Sommer geliefert werden können“, erklärte Andrea Blanke vom Schulamt der Gemeinde Ascheberg auf WN-Anfrage. Sie ist genauso froh über die Dreizügigkeit wie die Schule selbst.

Das mehr an Schülern hilft beim Differenzieren. „Das fängt gleich im den Profilen in der Klasse fünf an“, erklärt Nas. Zusammen mit dem positiven Feedback des ersten Entlassjahrgangs der Schule wird es weiter die Alltagsarbeit sein, mit der die Schule das Vertrauen bei den Eltern wachsen lassen möchte. „Dann wird mir auch vor der demografischen Delle nicht bange“, ist Nas zuversichtlich.

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