Politik will Biologisches Zentrum unterstützen
„Ganz wichtige“ Umweltbildung

Ascheberg -

Die Mandatsträger wollen die Arbeit des Biologischen Zentrums unterstützen. Auf welche Weise und wie hoch der finanzielle Aufwand dafür sein darf – diese Frage blieb im Schul- und Kulturausschuss noch offen.

Samstag, 28.04.2018, 13:04 Uhr

Umweltbildung und das Erlebnis von Natur: Die Arbeit des Biologischen Zentrums soll unterstützt werden.
Umweltbildung und das Erlebnis von Natur: Die Arbeit des Biologischen Zentrums soll unterstützt werden. Foto: hh

Zwei Wörter fassen die Wertschätzung des Biologischen Zentrums zusammen. Die Arbeit, die dort geleistet wird, sei „ganz wichtig“. Mit diesen Begriffen umschrieben Vertreter aller Fraktionen ihren Eindruck von der Einrichtung, die in Lüdinghausen beheimatet, aber für den ganzen Kreis Coesfeld zuständig ist. Im Schulausschuss stand die Frage im Raum, ob dieses Engagement nur verbal anerkannt oder tatsächlich unterstützt werden sollte.

Dass es nicht nur bei Komplimenten an die Leiterin des Zentrums, Dr. Irmtraud Papke , und Dr. Rolf Brocksieper, Vorsitzender des Trägervereins, bleiben sollte, diese Marschrichtung war bei der Sitzung des parlamentarischen Gremiums am Donnerstagabend schon klar.

Papke und Brocksieper hatten das breite Spektrum der Umwelt-Bildungsarbeit anschaulich und eindrucksvoll geschildert, was die eigene Anschauung des Biologischen Zentrum der meisten Mandatsträger noch abrundete.

Für eine Kindergeneration, die sich vor allem in der virtuellen Welt des Digitalzeitalters bewegt, sei es wichtig, die Natur zu erleben und ihre Abläufe zu begreifen, brach Volker Müller-Middendorf (UWG) eine Lanze für die Bildungsarbeit des Biologischen Zentrums.

Dem pflichtete Maria Schulte-Loh (CDU) bei, die bedauerte, dass viele Kinder heute von der Natur „entfremdet“ seien. Der Ausschuss sollte deshalb „ein positives Zeichen setzen“, dass Ascheberg zu einer Unterstützung bereit sei. Wie diese aussehe, solle aber später entschieden werden.

Dass die Gemeinde Ascheberg, ebenso wie bereits die Nachbarkommune Senden, Mitglied des Trägervereins werden sollte, regte Johannes Waldmann (SPD) an, der auf greifbare Beschlüsse der Sitzung pochte.

Die blieben aus und sollen am 3. Juli im Haupt- und Finanzausschuss nachgeholt werden. Bis dahin soll die Verwaltung klären, welches finanzielles Engagement konkret nötig wäre.

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