TuS Ascheberg wird unterstützt
Aufschlag für neues Volleyball-Projekt

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg bekommt Starthilfe für ein Volleyball-Projekt. Das dient nicht nur den Nachwuchsspielern, sondern beugt künftig womöglich auch dem Trainermangel vor.

Donnerstag, 07.06.2018, 19:00 Uhr

Das Projekt „VolleyKids“ ist angelaufen, denn Bernd Heitmann (Pro Ascheberg/l.), Reinhard Hartwig (Bürgerstiftung Ascheberg, hinten 2.v.l.) gaben Starthilfe. Unterstützung leistet auch Ingo Klemend (Bonsai-Zentrum, hinten l.).
Das Projekt „VolleyKids“ ist angelaufen, denn Bernd Heitmann (Pro Ascheberg/l.), Reinhard Hartwig (Bürgerstiftung Ascheberg, hinten 2.v.l.) gaben Starthilfe. Unterstützung leistet auch Ingo Klemend (Bonsai-Zentrum, hinten l.). Foto: tani

Wenn Jugendliche etwas für Jugendliche tun möchten, dann ist das in jedem Fall eine Unterstützung wert. Dieser Meinung sind auch die Bürgerstiftung Ascheberg und die Kaufmannschaft Pro Ascheberg. „Da leisten wir doch gerne Starthilfe“, erklärten Reinhard Hartwig (Bürgerstiftung Ascheberg) und Bernd Heitmann (Pro Ascheberg) und überreichten 500 Euro an Michael Willermann. Willermann ist Volleyballtrainer der Jugendvolleyballabteilung beim TuS Ascheberg. 2014 startete die Volleyballabteilung mit einer neuen Kindergruppe, um die Nachwuchsarbeit voranzutreiben. „Die Arbeit hat sich gelohnt“, ist Michael Willermann stolz. Denn mittlerweile haben sich die Ascheberger Teams im Kreis Coesfeld etabliert und nehmen erfolgreich am Ligabetrieb teil.

Damit die gute Jugendarbeit weiterhin gewährleistet werden kann, hat die Jugendvolleyballabteilung nun ein neues Projekt initiiert: die „Volleykids“. Jugendliche wollen Jugendliche ausbilden. Dafür stehen sechs Sportler im Alter zwischen 13 und 14 Jahren in den Startlöchern. „Sie alle wollen einen Trainerschein machen“, so Willermann. Doch eine solche Ausbildung kostet natürlich, und da kommt die Starthilfe der Bürgerstiftung Ascheberg und der Kaufmannschaft Pro Ascheberg mehr als gelegen. Nach der Ausbildung, die entweder über den Landessportbund Coesfeld oder den Westdeutschen Volleyballverband absolviert wird, „arbeiten“ die Nachwuchstrainer zunächst einmal als Trainerassistenten. „Learning by doing“, sagt Michael Willermann, der selbst Inhaber der C-Lizens ist. Denn schließlich, so macht er deutlich, müssen die Junior-Trainer erst einmal Dinge lernen, die im Trainingsalltag auf sie zukommen können. „Sie werden dann auch mal mit Fragen konfrontiert, wie sie beispielsweise mit Situationen umgehen sollen, wenn mal nicht alles rund läuft“, nennt Willermann ein Beispiel. Dennoch freut er sich richtig darüber, dass einige „seiner Jugendlichen“, nun mit diesem Engagement etwas von dem zurückgeben möchten, das ihnen selber zuteil wurde. „Vor allem vor dem Hintergrund, dass es in der heutigen Zeit immer schwieriger wird, Trainer zu finden.“ Somit hat die Jugendvolleyballabteilung des TuS Ascheberg mit ihrem Projekt „VolleyKids“ auch irgendwo ein Stück weit aus einer Not eine Tugend gemacht.

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