Fahrrad Frye baut an der Raiffeisenstraße
Eine Halle für die Zukunft

Ascheberg -

Von der Anzeige im Landwirtschaftlichen Wochenblatt zum Hallenbau an der Ascheberger Raiffeisenstraße. Die Familie Frye geht mit ihrem Fahrradladen den nächsten Schritt.

Samstag, 16.06.2018, 15:00 Uhr

Die Ausmaße der Halle, die Fahrrad Frye an der Raiffeisenstraße baut, ist unten im Bild zu sehen. Darüber befinden sich die Baustellen für das Feuerwehrgerätehaus und das Zahnzentrum Ascheberg.
Die Ausmaße der Halle, die Fahrrad Frye an der Raiffeisenstraße baut, ist unten im Bild zu sehen. Darüber befinden sich die Baustellen für das Feuerwehrgerätehaus und das Zahnzentrum Ascheberg. Foto: Heitbaum

Von der Anzeige im Landwirtschaftlichen Wochenblatt zum Hallenbau an der Ascheberger Raiffeisenstraße. Die Familie Frye geht mit ihrem Fahrradladen den nächsten Schritt. Neben dem neuen Feuerwehrgerätehaus entsteht ein Gebäude mit genügend Platz für Verkaufsladen, Werkstatt und Lager.

Die Firma Framework war es, die Heinz Frye über eine Anzeige im Bauernblatt in Richtung Fahrradgeschäft aufbrechen ließ: „Sie suchten Verkaufsstellen auf dem Land.“ Die Firma ging, die Fahrräder blieben aber auf Frye‘s Fahrradhof, der am 3. März 1995 gegründet wurde. 2004 zogen die Fryes dann ins Dorf, wo sie an der Herberner Straße zu finden sind.

„Ich habe schon seit einiger Zeit nach anderen Möglichkeiten gesucht“, war es Heinz und Gerlinde Frye zuletzt zu eng. Da zudem Sohn Matthias in den Betrieb eingestiegen ist, führten die Gedanken zum Neubau eines Fahrradladens. „Das hat einige Zeit gedauert, dabei waren auch andere Standorte im Gespräch“, erzählt Frye. Jetzt ist es die Raiffeisenstraße geworden. Ursprünglich hatte die Gemeinde diese Fläche für die Rettungswache reserviert. Da der Kreis für sie einen anderen Ort gewählt hat, stand die Fläche zum Verkauf. Heinz Frye hat für die „größte Investition meines Lebens“ zugeschlagen. Das Geschäft wird damit zukunftsfest gemacht.

Die Hürden auf dem Weg zu den Bauarbeiten sind inzwischen genommen. Die größte Sorge: „Es war anfangs kein Bauunternehmen zu finden, das uns die Betonplatte erstellt.“ Die Bauhandwerker haben viel zu tun und rufen dann auch einmal Preise auf, die in keiner Kalkulation stehen. Frye ist froh, dass dem Unternehmen, welches das Zahnzentrum baut, ein Auftrag geplatzt ist. So hat er einen Partner für den Baustart gefunden. Die Halle selbst wird in Holzleimbinderbauweise von der Ascheberger Firma Kühnhenrich erstellt.

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