Probekatechese mit Angelika Ludwig
Der modernen Welt stellen

ASCHEBERG -

„Ja, ich kann es mir vorstellen!“ Kurz und prägnant lautete die Antwort von Pfarrerin Angelika Ludwig, als die Evangelische Landeskirche Westfalen anfragte, ob sie sich vorstellen könne, die vakante Pfarrstelle in der Mirjam-Gemeinde zu übernehmen.

Sonntag, 17.06.2018, 18:00 Uhr

Pfarrerin Angelika Ludwig (stehend M.) stellte sich am Samstagabend im evangelischen Gemeindehaus der Gemeinde vor. „Lehren, lernen, feiern, helfen – Jesu Handeln und seine Bedeutung für unsere Gemeinde“war ihr Thema für die Probekatechese.
Pfarrerin Angelika Ludwig (stehend M.) stellte sich am Samstagabend im evangelischen Gemeindehaus der Gemeinde vor. „Lehren, lernen, feiern, helfen – Jesu Handeln und seine Bedeutung für unsere Gemeinde“war ihr Thema für die Probekatechese. Foto: tani

„Ja, ich kann es mir vorstellen!“ Kurz und prägnant lautete die Antwort von Pfarrerin Angelika Ludwig , als die Evangelische Landeskirche Westfalen anfragte, ob sie sich vorstellen könne, die vakante Pfarrstelle in der gerade erst vereinigten evangelischen Mirjam Kirchengemeinde Ascheberg-Drensteinfurt zu übernehmen. Sie betritt damit kein Neuland, denn in Ascheberg startete sie 1997 als Pfarrerin zur Ausbildung im Probedienst, später war sie als Pfarrerin im Entsendungsdienst in der Gemeinde. Danach „hat man mich hier eher seltener gesehen“, gab sie am Samstagabend im evangelischen Gemeindehaus zu und erzählte den Gästen bei der Probekatechese, dass sie seit 2002 am Pädagogischen Institut der Landeskirche tätig gewesen ist, Schwerpunkt Schulseelsorge. Eine Aufgabe, die sie an viele verschiedene Orte gebracht hat, an denen sie mit Menschen aller Altersklassen zusammengearbeitet hat. Ascheberg jedoch ist immer ihr Wohnort geblieben und könnte künftig auch wieder ihr Arbeitsort werden.

Lange Vorträge wollte Angelika Ludwig am Samstagabend nicht halten. Vielmehr freute sie sich, dass sie in viele vertraute Gesichter schaute, als sie sich der Kirchengemeinde Ascheberg-Drensteinfurt vorstellte. Dies tat sie unter dem Motto „Lehren, lernen, feiern, helfen – Jesu Handeln und seine Bedeutung für unsere Gemeinde“. Dazu bildeten die Gemeindemitglieder, die eingangs von Astrid Marsmann, Vorsitzende des Bevollmächtigtenausschusses begrüßt wurden, Arbeitsgruppen. Ludwig machte im Vorfeld deutlich, dass gerade auch Prozesse wie die Kirchenfusion eine große Chance bergen und nicht nur als Krise gesehen werden dürfen. „Klar, man muss sich von Abläufen und Mustern trennen, aber wie sagte Martin Luther bereits: ‚Kirche ist eine immer wieder zu reformierende Kirche‘.“ Pfarrerin Angelika Ludwig hat dazu eine eigene Interpretation: „Wir müssen Kirche immer wieder neu gestalten“. Dabei so machte sie deutlich, sei es auch immer wichtig zu schauen, dass die Lebenswirklichkeiten der einzelnen Menschen mit einbezogen werden. „Wir müssen uns der modernen Welt stellen“. Was sie damit meinte, machte sie am Beispiel Jugendlicher deutlich, die den Pfarrbrief in Papierform sicherlich nicht mehr lesen. „Würden sie ihn auf das Smartphone bekommen, sieht das dann wieder anders aus.“ In Kommunikation treten, so wie Jesus es bereits getan hat, von christlichen Werten erzählen, sich den Menschen zuwenden, ihnen zuhören, gemeinsam etwas machen und sich einbringen, all das sind die Dinge, „mit denen wir auch in unserer Gemeinde viel bewegen können“. Und genau das beinhaltete auch ihr Thema „Lehren, lernen, feiern, helfen – Jesu Handeln und seine Bedeutung für unsere Gemeinde“ unter das sie die Probekatechese gestellt hatte.

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