Neue Zeiten für Gottesdienste
Testlauf bis zu den Herbstferien

Ascheberg -

Zwei Geistliche hat die Pfarrei St. Lambertus innerhalb einer Woche verabschiedet. Die Gottesdienstordnung wird darum an die verminderte Geistlichenzahl angepasst.

Donnerstag, 12.07.2018, 08:00 Uhr

Nach dem Abschied von Pater Dr. Alfred Völler muss das Seelsorgeteam der Pfarrei St. Lambertus mit zwei Geistlichen weniger auskommen.
Nach dem Abschied von Pater Dr. Alfred Völler muss das Seelsorgeteam der Pfarrei St. Lambertus mit zwei Geistlichen weniger auskommen. Foto: hbm

In den vergangenen Wochen haben sich die Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Lambertus in Ascheberg von Pater Jenkner und in Davensberg von Pater Völler verabschiedet. Mit diesen geschätzten Persönlichkeiten verlieren die Gemeinde und das Seelsorgeteam zwei anerkannte Seelsorger, und in ihrem Dienst als Priester auch zwei erfahrene Prediger, Täufer und Beerdiger.

Da Pater Paul menschlich gut angekommen ist, aber momentan nicht so einsetzbar ist wie andere Kollegen, und weil bis zum Einzug eines neuen Priesters in Davensberg noch längere Zeit vergehen wird, da das Pfarrhaus ist sanierungsbedürftig ist, haben Seelsorgeteam und Pfarreirat eine Testphase für eine neue Gottesdienstordnung beschlossen. Diese beginnt am 1. August und läuft bis zu Beginn der Herbstferien am 15. Oktober. An Werktagen und Sonntagen gelten für reguläre Messen (keine Sondergottesdienste von Schulen, KFD oder Senioren, Kindergottesdiensten) folgende Veränderungen: In Davensberg wird die Abendmesse vom Dienstag um 18.30 Uhr auf den Mittwoch um 18.30 Uhr verschoben, am Sonntag beginnt die Messe um 9 Uhr. Taufen beginnen nach der neuen Gottesdienstordnung um 11.15 Uhr, damit der Täufer bei Bedarf nach der Messe aus Ascheberg anreisen kann. Kindergottesdienste fangen wie gewohnt um 11 Uhr an.

In Herbern wird Messe am Dienstag um 8 Uhr (vorher 19 Uhr) und am Freitag um 19 Uhr (vorher 8 Uhr) gefeiert. Nach den Ferien beginnen die Gebetsabende für Priester und Kirche freitags entsprechend vorher um 18.30 Uhr. Sonntags bleibt die 8.30 Uhr-Messe bestehen und die Hl. Messe um 10 Uhr wird auf 10.30 Uhr verschoben. Tauffeiern schließen sich danach an. Während der Sommerferien fällt weiterhin die Frühmesse aus. In diesen Sommerferien fallen zudem Messen am Dienstag aus, da noch kein Vertretungsküster in Herbern gefunden wurde.

In Ascheberg werden die Abendgottesdienste am Dienstag und Donnerstag von 19.15 Uhr auf 19 Uhr vorverlegt. Als „Frühmesse“ am Sonntag besteht die Einladung um 9 Uhr nach Davensberg zu gehen; eine eigene Frühmesse in Ascheberg gibt es nur an Ostern und Weihnachten um 8.30 Uhr. Das Hochamt beginnt demnächst um 10 Uhr, Taufen finden im Anschluss um 11.15 Uhr statt.

Mit diesen Änderungen wird folgendes erreicht: Werktags werden parallel stattfindende Messen vermieden, die bisher immer mehrere Dienste von Priestern, Küstern und Organisten gleichzeitig nötig gemacht haben. Zudem gibt es werktags auf Gemeindegebiet die Möglichkeit zwischen einer Morgen- und einer Abendmesse zu wählen (außer am Donnerstag). Priester, Küster und Organisten können so besser eingesetzt werden, sich gegenseitig entlasten und kollegial besser zusammenarbeiten. Insgesamt werden keine Messen gestrichen. Sonntags behalten alle Gemeinden eine Sonntagsmesse; die Zeiten lassen für die Seelsorger das Fahren zwischen den Messen besser zu.

Wer im titurgischen Dienst mitarbeitet, wird gebeten, seine Zeiten mit den neuen Zeiten abzugleichen und notfalls Ersatz zu beschaffen. Angesichts von jeweils drei Messdienerplänen, Kommunionhelferplänen, Lektorenplänen, Organistenplänen, Kollektantenplänen, Küster- und Zelebrantenplänen wäre sonst der Organisations- und Kommunikationsaufwand zu hoch, bittet Pfarrer Stefan Schürmeyer um Verständnis.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5899404?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker