Für Max Bergerbusch aus Ascheberg enden spannende zwölf Monate
Freiwilliges Jahr festigt den Berufswunsch

Ascheberg -

Ein freiwilliges Jahr in der Lambertusschule hat den künftigen Berufsweg für Max Bergerbusch klar werden lassen. Und die Kinder haben von seiner Anwesenheit profitiert.

Freitag, 13.07.2018, 11:00 Uhr

Für Max Bergerbusch aus Ascheberg endet nun ein aufregendes Freiwilliges Soziales Jahr, was ihn in seiner Berufswahl gefestigt hat. Auch die Grundschüler waren mit ihm restlos zufrieden.
Für Max Bergerbusch aus Ascheberg endet nun ein aufregendes Freiwilliges Soziales Jahr, was ihn in seiner Berufswahl gefestigt hat. Auch die Grundschüler waren mit ihm restlos zufrieden. Foto: Luca Wobbe

Warum ein Freiwilliges Soziales Jahr einlegen, statt zu studieren oder eine Ausbildung zu beginnen? Max Bergerbusch weiß die Antwort und ist mit seinem Jahr komplett zufrieden. „Ich muss ehrlich sein, das FSJ war für mich auch so etwas wie ein Lückenfüller. Ich wusste nicht genau, was ich machen sollte.“ Im Hinterkopf hatte der Ascheberger etwas mit Sozialarbeit und Schule, allerdings nicht ohne Zweifel. So begann Bergerbusch die zwölf Monate an der Lambertusschule Ascheberg: „Das Jahr hat mich in meiner Entscheidung bestätigt. Ich habe dieses Jahr genutzt und zugleich viele neue Erfahrungen gesammelt. Ich bin mir jetzt sicher, dass ich später Sozialarbeiter werden will.“

Um einige Erfahrungen, auch in beruflicher Hinsicht, ist Bergerbusch reicher. Er hat auch selbst für sich noch mal festgestellt, dass er „gut mit Kindern kann“. „Mir wurde hier viel Verantwortung übertragen. Ich hatte viel damit zu tun, die schwächeren Schüler voranzubringen. Ich habe außerdem im Laufe des Jahres einen Deeskalations-Kursus und eine Technik-Fortbildung fürs Grundschul-Lehramt besucht.“ Max´ Aufgabenfeld war sehr breiträumig und abwechslungsreich. „Ich hatte zum Beispiel auch dabei zu helfen, wenn Ausflüge anstanden. Allgemeine Organisation stand bei mir auf dem Programm. Was mir auch echt super gefallen hat und mir auch das Vertrauen der Schule und der Lehrer gezeigt hat, war, dass ich eine eigene Fußball-AG leiten durfte.“ Diese lief überaus erfolgreich. Obwohl die AG außerhalb der regulären Schulzeit stattfand, waren die Sprösslinge ganz wild darauf, bei Max Bergerbusch zu trainieren. Ohne Zweifel werden sie ihn vermissen. Am Tag eines Workshops verabschiedeten sich vergangene Woche die ersten Lehrer von ihrem FSJler. Bergerbusch freut sich auf die freie Zeit und möchte „viel durch die Welt reisen, verschiedene Länder auskundschaften und endlich mal ein bisschen die freie und vor allem ruhige Zeit genießen.“

Ein Jahr hat Bergerbusch die Steppkes, so gern er sie auch hat, nun „ertragen“. Er gesteht, dass es „hier schon sehr laut ist“, aber er kann ja glücklicherweise gut mit Kindern umgehen. Im Oktober hofft Bergerbusch, der selbst ein großer Fußball-Fan und TuS-Trainer ist, das Studium Sozialarbeit aufnehmen zu können. Bis dahin geht es auf Länderreise. Seine Stelle an der Lambertusschule für das nächste Schuljahr ist wieder besetzt.

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