Babypartys im Kommen: Happy Pushing!
Mit den besten Wünschen für die Geburt

Ascheberg -

„Happy Pushing“ – wörtlich übersetzt heißt das glückliche Drängelei! Geraldine Hortz schwenkt lachend das Fähnchen mit dem Schriftzug, als sie sich am Mittwoch ein zweites Mal auf den roten Teppich begibt. Alles nur, weil sie bald Nachwuchs erwartet

Samstag, 28.07.2018, 10:00 Uhr

Auf dem Wohnwagenplatz standen die Zeichen auf Babyparty, denn Geraldine Horz (4.v.r.) wurde von den Schaustellerfrauen richtiggehend überrascht. Eigentlich wollte Geraldine Horz am Mittwoch einkaufen, statt dessen landete sie auf der Babyparty, die die Schaustellerfrauen für sie organisiert hatten.
Auf dem Wohnwagenplatz standen die Zeichen auf Babyparty, denn Geraldine Horz (4.v.r.) wurde von den Schaustellerfrauen richtiggehend überrascht. Eigentlich wollte Geraldine Horz am Mittwoch einkaufen, statt dessen landete sie auf der Babyparty, die die Schaustellerfrauen für sie organisiert hatten. Foto: Nitsche

„Happy Pushing“ – wörtlich übersetzt heißt das glückliche Drängelei! Geraldine Hortz schwenkt lachend das Fähnchen mit dem Schriftzug, als sie sich am Mittwoch ein zweites Mal auf den roten Teppich begibt, der eigens für sie am Wohnwagenplatz Schlingermanns Weide ausgerollt worden war.

Der Gang über den Teppich endete unter dem blauen Abdach eines Zeltes und dort stolperte die werdende Mama bei ihrem ersten Gang direkt in eine Babyparty, wo sie als erstes eine Krone verpasst bekam. Ahnungslos versteht sich! „Eigentlich wollte ich einkaufen“, gibt die Schaustellerin lachend zu, schaut einmal in die Runde und sagt: „Die Überraschung ist Euch ehrlich gelungen Mädels!“

Dass sie überhaupt auf dem roten Teppich gelandet ist, hat Geraldine ihrer Mutter Elisabeth zu verdanken. Denn die war natürlich eingeweiht und hat ihre Tochter unter einem Vorwand statt zum Supermarkt auf den Wohnwagenplatz geschleust. Hinter einigen der Wohnwagen hatten ihre Freundinnen Latoja Weiß, Anke Derleh, Natalie Strothenke, Sandy Kracke mit einigen anderen Frauen einen ganz eigenen Bereich geschaffen. „Einen, für die werdende Mama“, erklärt Sandy Kracke. Männer hatten hier keinen Zutritt. Denn die Babyparty „ist ausschließlich den Frauen vorbehalten“, erläutert Latoja Weiß. Ein Brauch aus Amerika, der es auch auf die Kirmesplätze geschafft hat.

Auf dem Wohnwagenplatz standen die Zeichen auf Babyparty, denn Geraldine Horz (4.v.r.) wurde von den Schaustellerfrauen richtiggehend überrascht.

Auf dem Wohnwagenplatz standen die Zeichen auf Babyparty, denn Geraldine Horz (4.v.r.) wurde von den Schaustellerfrauen richtiggehend überrascht. Foto: Nitsche

Während die Herren der Schöpfung das auch hierzulande bekannte Babypinkeln nach Ankunft des Kindes feiern, feiern die Frauen acht Wochen vor der Geburt. Und das mit allem drum und dran.

Die Torte, die zugegebenerweise aufgrund der hohen Temperaturen schnell verzehrt werden musste, die hat dann auch am Mittwoch verraten, wer da bald das Licht der Welt erblickt. Ein kleiner Junge! Entsprechend war sie, wie übrigens auch die andere Deko, in Blautönen gehalten. Mehr noch: Auch der Name ist nicht verschwiegen worden. Berni prangte da in großen Lettern auf der Torte. „Er heißt genau wie sein Papa“, streicht Geraldine sich einmal liebevoll lächelnd über ihren Bauch.

Schwanger zu sein, ist kein Spaziergang bei diesen Temperaturen. Sie hätte sich auch gefreut, wenn ihr kleiner Sohn während der Ascheberger Zeit geboren worden wäre. „Aber es ist erst im September soweit“, sagt sie. Dennoch genießt Geraldine die Zeit in Ascheberg, obwohl sie am Kirmeswochenende wohl nicht in ihrem Geschäft stehen wird. Ihr Mann Berni baut den Churros XXL an der Konermannstraße auf und arbeitet mit Schwägerin Adelina. Die selbstverständlich war auch auf der Party.

Zu der hatte jede der Freundinnen etwas beigesteuert. Torte, Bowle – selbstverständlich auch alkoholfreie Varianten – Leckereien, und jede Menge Geschenke. Es war eine gelungene Party und eine muntere Drängelei unter dem kleinen Zeltdach. Das eigentliche „happy Pushing“ wird jedoch erst im September erwartet. Dann wenn der kleine Berni auf die Welt drängelt, was seine Eltern schon jetzt mehr als glücklich macht.

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