Pfarrei St. Lambertus würdigt Engagement der Ehrenamtlichen
Zeichen lebendiger Kirche gesetzt

Ascheberg -

Den Ehrenamtlichen hat die Kirchengemeinde St. Lambertus die Ehre erwiesen: Ein gemeinsames Essen mundete nicht nur gut, es bestand auch reichlich Gelegenheit zum Austausch in gemütlicher Runde.

Freitag, 21.09.2018, 12:12 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.09.2018, 12:12 Uhr
In Gemütlicher Runde ließen es sich die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde St. Lambertus gutgehen. Dabei bestand ausgiebig Gelegenheit, einandere besser kennenzulernen.
In Gemütlicher Runde ließen es sich die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde St. Lambertus gutgehen. Dabei bestand ausgiebig Gelegenheit, einandere besser kennenzulernen. Foto: iss

Mit einem gemeinsamen Essen hat sich die Pfarrei St. Lambertus am Sonntag bei ihren vielen Ehrenamtlichen bedankt. Eingeladen worden waren alle, die sich in Initiativen, Gruppen, Vereinen und Institutionen für die Gemeinde engagieren. Ein Ehrenamt bietet Raum für Mitbestimmung und Mitgestaltung und wenn jeder das tut, was er kann, ist schon viel erreicht“, sagte Pfarrer Stefan Schürmeyer beim gemeinsam gefeierten Patronatsfest in der St. Lambertus-Kirche.

Der Pfarrgarten bot dann viel Platz für die Ehrenamtlichen. Ob Alt oder Jung – viele stille Helfer waren gekommen. Die Veranstaltung zeigte, dass sich die Ehrenamtler wohlfühlen und Kirche in Ascheberg, Herbern und Davensberg gelebt wird.

Annette Erpenbeck beispielsweise engagiert sich im Ascheberger Kirchenchor. Dass viele verschiedene Personen aus unterschiedlichen Berufen und Altersklassen hier zusammenfinden fasziniert sie jedes mal aufs Neue. „Es macht einfach Spaß, und das ist es auch, was das Ganze so besonders macht“, so Erpenbeck.

Auch Angelika Hölscher lebt das Ehrenamt seitdem sie denken kann, seit neun Jahren ist sie Teamsprecherin der KFD Herbern aber auch als Kommunionhelfer und Messdiener ist sie aktiv. „Es nimmt Zeit in Anspruch, aber es gibt mir viel, und man bekommt auch viel zurück. Sich mit einzubringen, macht Spaß‘“, weiß Angelika Hölscher.

Auch Maria Schumacher von der Flüchtlingshilfe St. Lambertus engagiert sich seit vielen Jahren in der Pfarre. „Ich habe während meines Studiums das Buch ,Wer mitmacht erlebt Gemeinde‘ empfohlen bekommen. Das Buch hat mich fasziniert und deswegen bin ich heute auch Ehrenamtlich tätig.“

Ohne die fleißigen Helfer im Hintergrund würde vieles zusammenbrechen, weiß Andreas Nölkenbockhoff. Er war fast zwei Jahrzehnte für das Ferienlager St. Benedikt zuständig. Heute ist er im Gemeindeausschuss für die Jugendarbeit tätig und organisiert das Wochenendzeltlager bei Pentrup mit Ehrenamtlichen. „Ohne diese Menschen würden solche Aktionen nicht mehr stattfinden.“ Dass Engagement keine Belastung ist, sondern Spaß macht, unterstrich auch Sabine Küter. „Es gibt einem viel. Und ich finde auch, dass wir in der Pfarrei St. Lambertus in vielen Bereichen noch gut aufgestellt sind. Wir sind eine Gemeinde und das Ehrenamt gehört dazu.“

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