Trabant-Club spendet 1100 Euro
Guter „Sputnik“ für St. Georg

Ascheberg -

Der Trabant-Club „Sputnik“ hält seit 2011 sein jährliches Vereinstreffen auf dem Bauernhof St. Georg ab. Bei der jüngsten Veranstaltung wurden 1100 Euro zusammengetragen, die jetzt dem Sozialwerk gespendet wurden.

Mittwoch, 19.09.2018, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 14:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 15:00 Uhr
Für den Trabant-Club Sputnik überreichte Robert Piel (r.) eine Spende in Höhe von 1100 Euro an Jörg Stratmann (2.v.r.). Das Geld soll den Klienten des Bauernhofes St. Georg zugute kommen.
Für den Trabant-Club Sputnik überreichte Robert Piel (r.) eine Spende in Höhe von 1100 Euro an Jörg Stratmann (2.v.r.). Das Geld soll den Klienten des Bauernhofes St. Georg zugute kommen. Foto: sff

Der Begriff „Sputnik“ stammt aus dem Russischen und bedeutet so viel wie „Wegbegleiter“. Als Wegbegleiter des Sozialwerkes St. Georg macht sich der Trabant-Club „Sputnik“ seit Jahren einen guten Namen. Denn die „Freunde von Fahrzeugen aus dem Osten“ halten nicht allein seit 2011 ihr jährliches Vereinstreffen auf dem Bauernhof St. Georg ab. Sie pflegen darüber hinaus Kontakt zu den Klienten und unterstützen das Sozialwerk mit Spenden. So überreichte Kassenwart Robert Piel jetzt 1100 Euro an Fachbereichsleiter Jörg Stratmann .

„Bei unserem 28. Trabi-Tag haben wir hier in Ascheberg 500 Euro Spenden gesammelt, die wir um 600 Euro aus unserer Vereinskasse aufgestockt haben“, sagt Piel. Die Summe hilft bei der Finanzierung des jährlichen Scheunenfestes, das am Freitag von Klienten des Bauernhofes gemeinsam mit Bewohnern von Haus Davert in Ottmarsbocholt und anderen Gästen gefeiert wurde. „Außerdem möchten wir mit dem Geld unseren Klienten, die nicht so gut bei Kasse sind, kleine Wünsche erfüllen“, ergänzt Stratmann, der die Spende dankend entgegennahm.

In den vergangenen Jahren wurden mit Unterstützung des Trabant-Clubs unter anderem Möbel für den Außenbereich von St.Georg angeschafft. Ferner zeigte der Verein seine Verbundenheit, indem Spritztouren für Klienten zum Allwetterzoo Münster und zum Mühlenhof Münster durchgeführt wurden.

„Sputnik“ zählt aktuell 65 Mitglieder mit insgesamt rund 150 Fahrzeugen aus der ehemaligen DDR. Die Spannweite reicht vom Mofa bis zum Lastwagen. Herzstück sind allerdings die Trabis – die ältesten Modelle stammen aus der Zeit Anfang der 1960er Jahre und sind mit einem 19-PS-Motor ausgestattet. Der letzte Trabant lief am 30. April 1990 vom Band.

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