Gemeinde investiert 880 000 Euro in Erweiterung und Umbau des Feuerwehr-Gerätehauses Davensberg
Modernisierung schafft Sicherheit

Davensberg -

Der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte dient die soeben begonnene, rund 880 000 Euro teure Modernisierung des Feuerwehr-Gerätehauses Davensberg. Das Projekt soll bis August 2019 realisiert werden.

Freitag, 21.09.2018, 12:12 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 17:22 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.09.2018, 12:12 Uhr
Gaben gemeinsam den offiziellen Startschuss zum Umbau und zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Davensberg (v.l.): Helmut Sunderhaus, Nils Kruse (beide Gemeinde), Architekt Bernhard Kröger, Paul Ringelkamp (Gemeinde), Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Löschzugführer Ulrich Gövert sowie sein Stellvertreter Markus Budnik und Bauunternehmer Norbert Heubrock.
Gaben gemeinsam den offiziellen Startschuss zum Umbau und zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Davensberg (v.l.): Helmut Sunderhaus, Nils Kruse (beide Gemeinde), Architekt Bernhard Kröger, Paul Ringelkamp (Gemeinde), Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Löschzugführer Ulrich Gövert sowie sein Stellvertreter Markus Budnik und Bauunternehmer Norbert Heubrock. Foto: sff

Laut dröhnt der Lärm des Bosch-Hammers über den Vorplatz. Die letzten Klinkersteine brechen soeben aus der Giebelfassade des Feuerwehr-Gerätehauses. Dort entsteht Platz für einen Anbau. An der Vorderfront des Gebäudes glänzen neue, verglaste Fahrzeugtor.

Im bereits laufenden Baubetrieb fiel am Donnerstagnachmittag der offizielle Startschuss für den Umbau und die Erweiterung des Davensberger Feuerwehr-Gerätehauses. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung und des örtlichen Löschzuges stellten Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Architekt Bernhard Kröger das rund 880 000 teure Projekt vor, das bis August 2019 realisiert werden sein soll.

„Es handelt sich um einen weiteren Baustein zur Modernisierung der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Ascheberg“, stellte Risthaus fest. Mit einem Kostenaufwand von rund 235 000 Euro für neue technische Anlagen, wie beispielsweise Beleuchtung und Belüftung, werde besondere das Innenleben des 27 Jahre alten Gebäudes auf Stand gebracht.

„Umbau und Erweiterung basieren auf klare Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse“, betonte Löschzugführer Ulrich Gövert. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der insgesamt 31 Aktiven sowie die Schaffung eines separaten Sanitärbereiches für die beiden Kameradinnen im Bestandsbau stehen im Fokus. Ferner wird in der Erweiterung ein Jugendumkleideraum eingerichtet. Überdies entstehen 20 Alarmparkplätze, durch die bei Einsätzen eine mögliche Kollision von ausrückenden Fahrzeugen und mit dem Pkw ankommenden Kameraden vermieden werden soll.

Der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz dient vor allem aber die Verlagerung der Alarmumkleiden für die Männer, die sich jetzt noch direkt hinter den Fahrzeugen befinden, in einen separaten Raum mit Wasch- und Duschräumen, einschließlich WCs.

Risthaus dankte der Wehr- und der Löschzugführung, die sich intensiv und konstruktiv in die Planung mit der Gemeinde und dem Architekten Bernhard Kröger eingebracht hätten.

166 Quadratmeter mehr Nutzfläche

Durch die Erweiterung entstehen zusätzlich 166 Quadratmeter Nutzfläche für Alarmumkleide Herren, Waschraum, WC, Duschen, Jugendumkleide, Lager- und Funktionsraum. Hinzu kommen 20 neue Alarmparkplätze.Im Zuge des Umbaus im Bestand werden Alarmumkleide, WC und Dusche für weibliche Einsatzkräfte eingerichtet. Die Fahrzeughallentore, die Beleuchtung in der Fahrzeughalle und die Drucklufterzeugung werden erneuert. Außerdem bekommt das Gebäude eine Schließanlage und eine Einbruchmeldeanlage.

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