Basarteam spendet 1000 Euro
Hospizgruppe geht weiter in die Kitas

Ascheberg -

„Wahnsinn mit soviel Geld haben wir gar nicht gerechnet“, entfuhr es Elly Mangels jetzt im Pfarrheim St. Lambertus.

Dienstag, 02.10.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 08:00 Uhr
Das Basarteam spendete insgesamt 1000 Euro an den Spielmanzug Ascheberg und die Hospizgruppe Ascheberg.
Das Basarteam spendete insgesamt 1000 Euro an den Spielmanzug Ascheberg und die Hospizgruppe Ascheberg. Foto: Tina Nitsche

„Wahnsinn mit soviel Geld haben wir gar nicht gerechnet“, entfuhr es Elly Mangels jetzt im Pfarrheim St. Lambertus, als sie, Mechthild Maurer und Ulrike Est vom Basarteam für die Hospizgruppe Ascheberg 700 Euro entgegennahmen. Eine stolze Summe, mit der sich schon etwas anfangen lässt. Nun kann der Verein an seinem neuen Projekt „Vom Leben, Tod und Trauer – Hospiz goes Kindergarten“ anknüpfen. Dieses lief erstmals in diesem Jahr erfolgreich im Kindergarten St. Katharina (WN berichteten). Mangels informierte kurz über die Inhalte. „Doch dieses Projekt soll natürlich keine Eintagsfliege bleiben“, unterstrich sie. Schon jetzt habe auch der Kindergarten St. Lambertus Interesse angemeldet. Voraussichtlich gibt es im kommenden Jahr ein Gemeinschaftsprojekt mit den Kindergärten St. Lambertus und St. Katharina, die beide zusammen das Familienzentrum Ascheberg bilden. „Wir gehen natürlich auch gerne in andere Kindergarten-Einrichtungen, wenn diese an uns herantreten“, betonte Mangels. Ein solches Projekt ist jedoch mit Kosten verbunden, sei es Kreativmaterialien, Bücher oder auch erforderliche Fortbildungen. „Da können wir eine solche Finanzspritze natürlich bestens gebrauchen“, dankte Mangels abschließend.

Da geht es der Hospizgruppe Ascheberg nicht anders als dem Kolpingspielmannszug Ascheberg. Der durfte sich ebenfalls über eine Spende freuen. 300 Euro nahm Spielmannszug-Chef Torsten Hohenhövel freudestrahlend entgegen. So eben ist der Nachwuchs dank eines Aufrufes sprunghaft auf 22 Mitglieder angestiegen. „Doch für die Trommler mussten wir einen externen Lehrer engagieren und Unterrichtsmaterialien benötigen wir ebenfalls“, hatte Hohenhövel auch gleich einen Verwendungszweck parat.

Insgesamt 1000 Euro hatte das Basarteam damit gespendet. Eine Selbstverständlichkeit war das in diesem Falle nicht. „Denn der Basar stand auf der Kippe’“, machte Alexandra Speemann noch einmal deutlich, dass das Team ebenfalls mit Kräftemangel zu kämpfen hatte. „Aber die Kuh ist Gott sei Dank vom Eis“, fügte Elly Wagemann hinzu. Die Aufrufe des Teams waren erfolgreich. „Wir haben acht neue tatkräftige Mitglieder gefunden“, freute sich nicht nur Wagemann.

Insgesamt waren bei der Kinderkleiderbörse 8236 Artikel von 123 Anbietern zum Verkauf angeboten worden. 2912 davon wechselten die Besitzer. „Das macht eine Gesamtspende von 1000 Euro“, rechnete Vanessa Menke vor, die erklärte, dass 20 Prozent der Verkaufserlöse gespendet worden sind. Dem Basarteam bleibt allerdings kaum Zeit zum Verschnaufen. Schließlich findet am 27. Oktober (Samstag) von 14 Uhr bis 16 Uhr der Damenkleiderbasar im Pfarrheim statt. Dazu sollten sich alle auch den 16. Oktober vormerken. Denn ab da werden die Verkaufsnummern-Ausgabe im Kiosk Krause an der Bultenstraße 26 zu den Öffnungszeiten ausgegeben.

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