Schlaraffia-Tour in Davensberg
Die Walnuss als Naturgenuss

Davensberg -

Bei schönstem Herbstwetter traf sich dieses Jahr ein knappes Dutzend Interessenten zur geführten Davensberger Schlaraffia-Walnuss-Naturgenuss-Tour.

Dienstag, 02.10.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 20:00 Uhr
Mit Naturgenuss-Führerin Carmen Irmen bewegten die Frauen und Männer der Schlaraffia-Tour sich auf den Spuren der Walnuss.
Mit Naturgenuss-Führerin Carmen Irmen bewegten die Frauen und Männer der Schlaraffia-Tour sich auf den Spuren der Walnuss. Foto: privat

Bei schönstem Herbstwetter traf sich dieses Jahr ein knappes Dutzend Interessenten zur geführten Davensberger Schlaraffia-Walnuss-Naturgenuss-Tour am Davensberger Bahnhof. Da als Radtour ausgeschrieben, war es nicht verwunderlich, dass alle gerne und viel mit der Leeze unterwegs sind. Was die Teilnehmer aber diesmal alle besonders verband, war die Tatsache, dass sie ausnahmslos alle einen Walnuss-Baum ihr eigen nennen. Naturgenuss-Führerin Carmen Irmen hatte trotzdem viel Neues und Interessantes zur Walnuss zu erzählen und blieb dazu an vielen Walnussbäumen im Ort stehen. Ein Teilnehmer drückte sein Erstaunen „Wie kommt es, dass in Davensberg so viele Walnussbäume stehen?“ auch relativ schnell aus, denn weit war man noch nicht gekommen und hatte doch schon Station an drei von zehn gesichteten Bäumen gemacht.

Aber es folgten noch einige weitere Stationen und viele Bäume. Die Walnuss-Fachfrau von der Davensberger Walnuss-Manufaktur wusste immer wieder ein Steinchen in das Mosaikbild Walnuss einzufügen. Dass dieses Bild sehr facettenreich ist, wurde auf verschiedene Weise von Irmen aufgezeigt. Denn gleich zu Anfang hatte sie verschiedene Walnüsse den Teilnehmern im Tastsäckchen zum Begreifen mitgebracht. Auf der Tour spiegelten die Walnuss-Bäume nicht nur diese Vielfalt ihrer Frucht in Form und Größe wider, sondern auch mit ihrer eigenen Erscheinung. Wie bei anderen Früchten gibt es bei der Walnuss ebenfalls frühe und späte Sorten, so dass es sowohl volle wie leere Bäume und auch die Varianz dazwischen zu sehen gab. Die gereichten Speisen zeigten eine große Vielfalt: von unreifen veredelten Nüssen über Nusslikör hin zu Pralinen aus oder Pesto mit Nusskernen bis hin zu karamellisierten Walnuss-Hälften auf Eis. So war es eine Genuss-Tour für alle Sinne.

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