Oktoberfest in Ascheberg
Festwirtin steht vor ihrem Wiesen-Debüt

Ascheberg -

„Brezeln gehören zu den Wiesn dazu“, sagt Steffi Schulze-Wenning, während sie eine Ladung solcher Leckereien mit Salz bestreut. Die neue Festwirtin überlässt nichts dem Zufall.

Mittwoch, 03.10.2018, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.10.2018, 14:00 Uhr
Mit der neuen Wiesenwirtin kommen auch Neuerungen ins Ascheberger Oktoberfestzelt, denn sie hat sich allerhand einfallen lassen: Gedecke mit frischen Brezeln, herzhaften Salamis und Oktoberfesthut zum Beispiel. Oktoberfesterfahrung bringt sie als Hopfenkönigin 2010 mit.
Mit der neuen Wiesenwirtin kommen auch Neuerungen ins Ascheberger Oktoberfestzelt, denn sie hat sich allerhand einfallen lassen: Gedecke mit frischen Brezeln, herzhaften Salamis und Oktoberfesthut zum Beispiel. Oktoberfesterfahrung bringt sie als Hopfenkönigin 2010 mit. Foto: tani

„Brezeln gehören zu den Wiesn dazu“, sagt Steffi Schulze-Wenning , während sie eine Ladung solcher Leckereien mit Salz bestreut. Wenig später öffnet sich die Klappe des Backofens und eine ganze Ladung der belieben bayrischen Leckereien verschwindet dort in der Röhre. Probelauf! Denn die neue Festwirtin des Ascheberger Oktoberfestes will nichts dem Zufall überlassen. Auch nicht den kulinarischen Genuss. „Deshalb testen wir hier schon seit ein paar Tagen, ob es lieber die größere Version an Brezeln wird oder die etwas kleineren“, gibt sie lachend zu. Denn Brezeln werden am Samstag (6. Oktober) auf jeden Fall aufgetischt. Es wird ein Fest für die Sinne. Für den musikalischen Ohrenschmaus sorgt der neu formierte Ski- und Bob Express. Das natürlich mit bewährtem Schwung und beliebten Programm. Erklärtes Highlight: Die Wahl der Hopfenkönigin. Wie man das wird? Indem Frau die Disziplinen „Säblahe“, sprich Sägen, Alphorn blasen und Stein heben, absolviert.

Für die Gaumenfreuden ist in diesem Jahr die neue Festwirtin Steffi Schulze-Wenning zuständig. Und diese Seite geht sie mit Professionalität und vor allem Kreativität an. Draußen vor dem Zelt wird erstmals Backfisch serviert. Denn sie baut ihre große Fischpfanne auf, die ab 17 Uhr in Betrieb genommen wird. „Für jedermann, auch für diejenigen, die nicht unbedingt feiern, sondern einfach nur genießen wollen“, sagt sie. Drinnen landen dann die Brezeln auf den Tischen. Doch nicht einfach so. Vielmehr werden die an speziellen Holzständern mit Mettenden und einem grauen Oktoberfesthut serviert. Denn irgendwie isst das Auge ja schließlich auch mit.

2010 war die neue Festwirtin selbst Hopfenkönigin.

2010 war die neue Festwirtin selbst Hopfenkönigin. Foto: tani

Apropos Auge, natürlich wird auch in visueller Hinsicht so einiges auf dem Oktoberfest geboten werden. Allen voran die vielen Gäste in ihren prächtigen typischen Oktoberfestoutfits. Für Schulze-Wenning ist dieses Fest eine Premiere. Denn erstmals organisiert sie alles als neue Festwirtin. Ob sie nervös ist. „Ganz ehrlich? Ja“, gibt sie zu. Obwohl sie als Schaustellerin veranstaltungserfahren ist, handelt es sich hierbei um eine Großveranstaltung, bei der es ganz viel zu beachten gibt. Vom Strom angefangen, über die Besetzung der unterschiedlichen Theken bis hin zur technischen Seite. Und dabei will sie nichts dem Zufall überlassen. Genauso wenig wie bei der Auswahl der richtigen Brezelvariante.

Das Oktoberfest steigt am Samstag, 6. Oktober, im Festzelt an Schlingermannsweide. Einlass ist ab 18 Uhr. Die Veranstaltung startet um 19 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich, den die Wiesenwirtin höchstpersönlich vornehmen wird.

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