Antrag der UWG beschlossen
Eurobahn sieht keine Chancen für Ascheberger Forderungen

Ascheberg -

Den Forderungskatalog, den der Gemeinderat auf UWG-Initiative beschloss, ruft bei der Eurobahn Kopfschütteln hervor.

Freitag, 12.10.2018, 18:01 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 17:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:01 Uhr
Die Eurobahn rückte in den Ratsfokus.
Die Eurobahn rückte in den Ratsfokus. Foto: hbm

Schnellere und zeitnahe Information über Verspätungen, bei Zugausfällen durch Umbrüche oder technische Probleme, einen besseren Plan und besseres Durchführen des Schienenersatzverkehrs sowie mehr Kapazität in Zügen, die nach ausgefallenen Zügen fahren – diesen Katalog gab der Gemeinderat in dieser Woche Bürgermeister Dr. Bert Risthaus für Gespräche mit der Eurobahn nach einem Schulterschluss mit Nachbar-Bürgermeistern mit auf den Weg. „Das sind realistische Wünsche“, erklärte Volker Müller-Middendorf die Liste aus einem UWG-Antrag, der einstimmig beschlossen wurde.

„Eine Ersatzbeförderung durch lokale Busunternehmen ist für die Strecke nicht vorteilhaft, da der Bustransport längere Zeit in Anspruch nehmen und somit vom nachfolgenden Zug überholt werden würde“, schreibt Samira Hrach für die Eurobahn auf WN-Anfrage. Auch die Forderung, nachfolgende Züge mit mehr Kapazitäten auszustatten, sei bei begrenzter Fahrzeugflotte kaum umsetzbar.

Durch Infomanager und bessere Systeme sei die kontinuierliche und verlässliche Fahrgastinformation verbessert worden. Im komplexen Fahrgastinformationssystem führten bereits kleine Fehler oder Übertragungsverzögerungen an Schnittstellen bei oder zu internen und externen Systemschnittstellen unmittelbar zu Fehlern an den Ausgabekanälen im Fahrzeug, an den Stationen oder in den Online-Kanälen. Insbesondere die Online-Info sei auch Basis für die Auskünfte an der Hotline. „Daher beobachten und kontrollieren wir regelmäßig die Ein- und Ausgabedaten und versuchen Störungen sehr kurzfristig mit unseren Partnern (Systemhersteller, VRR, DB) zu beheben. Darüber hinaus arbeiten unsere Experten zusammen mit den externen Partnern an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des gesamten Fahrgastinformationssystems“, teilt Hrach mit.

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