Visitation von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn in St. Lambertus
Gemeindekonzept ist alltagstauglich

Ascheberg -

Visite nennt das Bistum es, wenn die Regionalbischöfe in den Pfarreien genauer hinschauen.

Freitag, 12.10.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 20:00 Uhr
Guido Freise stellt dem Weihbischof Fragen.
Guido Freise stellt dem Weihbischof Fragen. Foto: hbm

Visite nennt das Bistum es, wenn die Regionalbischöfe in den Pfarreien genauer hinschauen. Auf Visite in St. Lambertus war jetzt Weihbischof Dr. Stefan Zekorn. Im Abschlussgespräch mit Kirchenvorstand und Pfarreirat stellte er fest, es sei gut, „dass sie sich nach der Fusion nicht zentral aufgestellt haben. Denn das entspricht der Alltagswelt in der Pfarrei.“ Alles, was in den Gemeinden lebendig gelebt werde, sei dort genau richtig aufgehoben. Wenn etwas nicht klappe, solle man aber auch über die Gemeindegrenzen hinausschauen.

Zekorn gab zu bedenken, dass die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger von sechs auf aktuell zwei (Schürmeyer, Pater Georges) gesunken sei. Er bat die Gremien dafür zu sorgen, dass die Geistlichen gebremst werden: „Sie engagieren sich viel mehr als von ihnen erwartet wird.“

Da hakten die Gremien ein: Sie forderten, dass die Pfarrer mehr Seelsorger sein dürften. Dazu müssten sie von weiteren Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Die Notwendigkeit sah auch Zekorn, beim Umsetzen im Bistum müssten allerdings dicke Bretter gebohrt werden.

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