Ratsherr spricht über Abriss der Herberner Turnhalle
Ideenpaket für die Schul-Zukunft

Ascheberg -

Visionen für Schulen und Kitas: Wenn es am 22. November (Donnerstag) im Schul- und Kulturausschuss um die Standortfrage der Profilschule geht, dann werden die beauftragten Architekten den Bogen weiter schlagen.

Montag, 12.11.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.11.2018, 20:00 Uhr
Die Gedanken sind frei, hieß es für die beauftragten Architekten, die ganz am Ende der Ideenkette auch über die Herberner Turnhalle nachdenken.
Die Gedanken sind frei, hieß es für die beauftragten Architekten, die ganz am Ende der Ideenkette auch über die Herberner Turnhalle nachdenken. Foto: hbm

Visionen für Schulen und Kitas: Wenn es am 22. November (Donnerstag) im Schul- und Kulturausschuss um die Standortfrage der Profilschule geht, dann werden die beauftragten Architekten den Bogen weiter schlagen. Das Gesamtpaket wird später auch in Bürgerversammlungen thematisiert, versprach Bürgermeister Dr. Bert Risthaus gestern im WN-Gespräch. Der Verwaltungschef war ungehalten, dass Ratsmitglied Frank Holtrup Teilideen beim Treffen von Herbern Parat ausgeplaudert hatte: „Das wird Konsequenzen haben!“

Vorschläge werden zur Standortfrage der Profilschule erwartet. Bleibt sie in Ascheberg und Herbern oder wird sie an einem Ort, wohl Ascheberg, zusammengefasst, ist eine der Fragen, auf die eine Antwort gegeben wird. Daran knüpfen dann Aussagen zum Raumprogramm an. „In Ascheberg wird es kaum ohne Anbau gehen“, erklärte Risthaus.

Gehe die Profilschule nach Ascheberg, müsse auf die beiden Herberner Schulgebäude geschaut werden. Risthaus stellt den Fragenkomplex so in den Raum: „Bleibt die Grundschule in ihrem Gebäude oder wechselt sie die Straßenseite? Wo können in den Gebäuden Kita-Räume entstehen?“

Der erste Bürger verweist darauf, dass der Raumbedarf für die Übermittagbetreuung stetig wachse. Deswegen gingen die Kinder bereits jetzt zum Mittagessen in die Mensa der Profilschule: „Da müssen wir so oder so etwas tun“, sieht Risthaus Handlungsbedarf. Denn die zunehmende Prozentzahl der Kinder, die über Mittag in der Schule blieben, gehe in Herbern mit steigenden Schülerzahlen einher: „Wir werden an der Marienschule im nächsten Jahr wieder dreizügig sein.“

Die Architekten, die beauftragt wurden, das „Ist“ zu erfassen und Ideen für die Zukunft zu entwickeln, haben sich auch angesehen, wie die Gebäude angeordnet sind. In dem Zusammenhang passt dann, was Holtrup bei Herbern Parat ausgeplaudert hat: Wie ist das, wenn die Turnhalle weg gedacht wird?

„An der Stelle kommt dann das Sportstättenkonzept ins Spiel“, informiert Risthaus. Die Vereine wünschten für moderne Sportangebote kleinere Räume. Aber das sei der visionäre Teil der Ideen, die in einer Woche vorgetragen werden: „Da ist nichts entschieden, die Bürger werden beteiligt“, verspricht Risthaus. Dass Holtrup die frei werdende Fläche schon fürs Parken auserkoren habe, bringt den Verwaltungschef in Rage: „Da wird vorgegriffen und verkürzt. Das muss im Gesamtzusammenhang diskutiert werden.“

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