Lehrerkonzert der Musikschule Ascheberg
Unterrichtsangebot wird hörbar

Ascheberg -

Der Martinstag steht traditionell im Zeichen des Teilens. Das nahmen die Lehrer der Musikschule Ascheberg zum Anlass, um genau das zu tun: Sie ließen am Sonntag das Publikum im Bürgerforum in einer Matinee an ihrem Können teilhaben.

Mittwoch, 14.11.2018, 17:52 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.11.2018, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.11.2018, 17:52 Uhr
Michael Lippert ließ gemeinsam mit Anna Stasevich Musik von Schumann erklingen (links). Robert Smolarek (l.) und Wolfgang Köhler brachten mit Flamenco spanisches Flair ins Bürgerforum.
Michael Lippert ließ gemeinsam mit Anna Stasevich Musik von Schumann erklingen (links). Robert Smolarek (l.) und Wolfgang Köhler brachten mit Flamenco spanisches Flair ins Bürgerforum. Foto: nico

Die Musikschule bietet Schülern ein breites Spektrum, um klangvoll aktiv zu werden. Genauso vielfältig wie die Möglichkeiten der Instrumentenwahl sind auch die praktizierten musikalischen Stilrichtungen. Das wurde beim Lehrerkonzert am vergangenen Sonntag im Bürgerforum hörbar: Als Duo, Trio und Quartett zeigten Musikpädagogen, dass sie sowohl Kammermusik als auch Tango oder Jazz im Repertoire haben.

So brachten die Gitarrenlehrer Wolfgang Köhler und Robert Smolarek mit den „Impressionen einer spanischen Reise“ von Siegfried Behrend Flamencoklänge ins Bürgerforum, ihr Kollege Wolfgang Zernig bot begleitet von Alexander Gabriel am Flügel den rassigen Tango „Boedo“.

Die Füße der Gäste brachten Erick Paniagua (Bass), Andrzej Jedrzejak (Saxophon) und Ruslan Maximowski (Akkordeon) mit dem Mambo „Sway“ zum Mitwippen. Vielseitig zeigt sich Querflötenlehrerin Miriam Borsch: Zusammen mit Musikschulleiter Christoph Hönig (Klavier) bot sie mit „Stay funny“ jazzige Klänge, spielte sich aber ebenso gekonnt durch drei Sätze einer Sonate von Boismortier.

Klavierlehrer Wolfgang Lippert und Cellistin Anna Stasevich, die als Gast beim Konzert mitwirkte, verzauberten mit dem Adagio und Allegro As-Dur Op. 70 von Robert Schumann.

Der zweite Teil des Konzerts stand komplett im Zeichen der Ensembles, in denen Lehrer der Musikschule mitwirken. Das Trio „Tango Estivario“ reiste durch die Welt dieser lateinamerikanischen Musikrichtung und begeisterte unter anderem mit dem Tango-Vals „Loca de amor“. Vom „Cuarteto Repentino“ gab es verschiedenste Tänze: einen russischen von Tschaikowski, einen ungarischen von Brahms sowie zum Abschluss den rasanten „Säbeltanz“ von Chatschaturjan. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus.

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