Neues Angebot startet im Januar
Handwerkerschaft zeigt Präsenz vor Ort

Ascheberg -

Die Kreishandwerkerschaft startet im Januar ihr Projekt „Handwerk vor Ort“ in Ascheberg. Betriebsleitern, Unternehmensgründern, aber auch allen anderen Interessierten soll ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot präsentiert werden.

Mittwoch, 21.11.2018, 16:30 Uhr
Das Handwerk ist in der Gemeinde Ascheberg mit 166 Betrieben vertreten. Insgesamt werden 95 junge Leute in diesen Unternehmen ausgebildet.
Das Handwerk ist in der Gemeinde Ascheberg mit 166 Betrieben vertreten. Insgesamt werden 95 junge Leute in diesen Unternehmen ausgebildet. Foto: Kreishandwerkerschaft

Leidenschaftliche Handwerker sind längst nicht immer leidenschaftliche Geschäftsleute. „Es gibt viel Beratungsbedarf in betriebswirtschaftlicher Hinsicht“, weiß Georg Kremerskothen . Gemeinsam mit Ulrich Müller , Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, stellte der Unternehmensberater dem Wirtschaftsförderungsausschuss am Dienstagabend das Konzept „Handwerk vor Ort“ vor. Ab Januar möchte die Kreishandwerkerschaft in regelmäßigen Abständen mit einem vielfältigen Beratungsangebot in Ascheberg Präsenz zeigen.

„Es gibt hier 166 eingetragene Handwerksbetriebe über alle Gewerke“, berichtete Müller. Mit 24 Betrieben sei das Baugewerbe am stärksten vertreten – knapp vor den Tischlern, die in 23 Unternehmen tätig sind. Ihre Bedeutung für die heimische Wirtschafts zeige sich auch durch das Ausbildungsplatzangebot. Die Betriebe beschäftigen 95 Lehrlinge, von denen 69 aus der Gemeinde Ascheberg stammen. Wie viele Azubis auspendeln, wusste der Hauptgeschäftsführer nicht zu sagen, da die jungen Leute auch in Nachbarkreisen sowie in der Stadt Münster ausgebildet werden.

Das breitgefächerte Angebot von „Handwerk vor Ort“ richte sich nicht allein an Betriebsinhaber, sondern auch an Unternehmensgründer und Bürger, führte Müller aus. Es soll unter anderem Rechtsberatung, Energieberatung und Datenschutzberatung umfassen. Handwerksmeistern sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Aufgaben aus dem Betrieb ausgelagert werden können und welche Hilfen zur Verfügung stehen, wenn Rechnungen nicht bezahlt werden. Ausbildung und Praktikumsstellen sind weitere Themen, die angesprochen werden können.

„Grundgedanke ist, dass die Kreishandwerkerschaft Präsenz vor Ort zeigt“, erklärte Kremerskothen. Die Themen könnten allerdings nur grundsätzlich besprochen werden. Eine spezielle, ausführliche Beratungen müssten die Handwerker im Folgenden bei einem Unternehmensberater der eigenen Wahl einholen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6207058?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker