Daten liegen vor
Neue Gebühr steht in den Startlöchern

Ascheberg -

Die Entwässerungsgebühr für die Ascheberger rückt näher.

Donnerstag, 06.12.2018, 18:55 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 19:00 Uhr

Mit dem Einleiten des Regenwassers vom Grundstück in einen Kanal, ist es nicht getan. Es muss auch weiter seinen Weg finden, wenn Keller nicht volllaufen und Straßen überschwemmt werden sollen. In Ascheberg findet es mit dem Emmerbach einen Abnehmer. Er und seine Nebengewässer müssen unterhalten werden. Die Arbeiten beauftragt und bezahlt der Wasser- und Bodenverband Emmerbach. Er hat sich die Finanzmittel über Jahrzehnte von den sogenannten Erschwerern, die beispielsweise Wasser von Straßen einleiten, und von den Landwirten, die ein hohes Interesse an einer funktionierenden Drainage haben, wiedergeholt. Im neuen Landeswassergesetz wird seit dem 1. Juli 2016 verlangt, dass die Gebühren zu 90 Prozent über versiegelte Flächen und nur noch zu zehn Prozent auf Wald, Wiesen und Äcker berechnet werden. Deswegen ist eine neue Gebühr fällig, die alle versiegelten Flächen berücksichtigt. „Wir sind so weit, dass unser beauftragtes Ingenieurbüro mit Luftbildern alle Flächen erfasst hat. Die Daten sind klar. Es hapert zurzeit daran, sie mit den Gebührenbescheiden zu verknüpfen“, informierte Christian Scheipers, Tiefbauer in der Ascheberger Verwaltung, gestern die Mitglieder des Verbandes. Sie drängten darauf, dass das neue Gebührenrecht umgesetzt wird. „Im nächsten Jahr werden wir auf die Hektarsätze verzichten. Das müsste die Kassenlage hergeben“, erklärte Vorsitzender Dirk Schulze Pellengahr. Klarheit soll die Frühjahrsversammlung bringen.

Die Gemeinde, so Scheipers, werde die vorläufigen Bescheide 2018 korrigieren und für 2019 nach dem neuen Recht erstellen. Im Vorfeld würden die Bürger über die neue Entwässerungsgebühr ausreichend informiert werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6239428?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker