Jutta Richter liest auf Einladung des KuKADuH aus ihrem neuen Werk
In der Lambertusschule duftet es nach Schokolade

Ascheberg -

Die Realität von Moritz und Merle könnte auch ihr Alltag sein - was Menschen mit Phantasie daraus machen können, erfuhren die Lambertusschüler am Donnerstagmorgen.

Donnerstag, 06.12.2018, 20:00 Uhr
. . . „Frau Wolle und der Duft von Schokolade“ vor und die Dritt- und Viertklässler der Lambertusschule Ascheberg hingen gebannt an den Lippen der Kinderbuchautorin aus Herbern. Jutta Richter las aus ihrem neuen Buch . . . .
. . . „Frau Wolle und der Duft von Schokolade“ vor und die Dritt- und Viertklässler der Lambertusschule Ascheberg hingen gebannt an den Lippen der Kinderbuchautorin aus Herbern. Jutta Richter las aus ihrem neuen Buch . . . . Foto: hbm

Dass es ein Haus gibt, in dem Kinder hinter einer schwarzen Tür verschwinden, hören die Dritt- und Viertklässler der Lambertusschule Ascheberg am Rande. Die Spannung steigt aber schlagarbeitig als Hausbewohnerin Gesine Wolkenstein die Spätschicht im Haus von Moritz und Merle übernimmt, weil deren Mutter neuerdings Nachtwache im Krankenhaus hält. Und der Vater ist ganz weit weg. Geht das gut für Merle und Moritz? Die „Alte“ wird nicht nur wegen der merkwürdigen Hausgeschichte immer unheimlicher. Sie wechselt auch die Augenfarbe von grün auf schwarz. Was machen die Geschwister mit Schokolade, die sie von Gesine erhalten? Essen und sich verwünschen lassen? Kein Wunder, dass die mehr als 100 Mädchen und Jungen gebannt an den Lippen von Jutta Richter hängen. Die mehrfach ausgezeichnete Kinderbuchautorin aus Herbern hat gestern Morgen auf Einladung des Kunst- und Kulturvereins für Ascheberg, Davensberg und Herbern (KuKADuH) aus ihrem neuen Werk „Frau Wolle und der Duft von Schokolade“ gelesen. Christian Pelchen und Marie-Luise Koch kündigten sie als Nikolaus-Geschenk der Kulturfreunde an.

Erschienen ist das Werk auch als Hörbuch. Die eigens dafür komponierte Musik hatte die Autorin auf ihrem Smartphone mitgebracht. Sie hatte auch geplant Illustrationen aus dem Buch über einen Beamer zu zeigen. Es gelang aber nicht, den USB-Stick in irgendeiner Form über ein Laptop an den Beamer anzuschließen. „Schade, geht aber auch so“, blieb die Autorin gelassen. Schließlich ist das nicht ihre erste Lesung. Obwohl sie die neuen Möglichkeiten schätzen gelernt hat. „Ich habe das in der Eifel probiert. Da waren 700 Kinder und es war toll“. berichtet die Herbernerin.

Jutta Richter

Jutta Richter Foto: hbm

Doch auch so fesselt der Ausflug aus der realen Welt von Moritz und Merle, die viele Kinder auch als ihren Alltag empfinden, ins Land der Phantasie. Die Schüler lernen Spitzzahntrolle oder den Saal der Bonabären kennen. Und sie wissen am Ende, was ein Weltempfänger ist.

In einer Woche kommt Jutta Richter ein zweites Mal nach Ascheberg. Dann wird sie am Donnerstag (13. Dezember) ab 17 Uhr für eine Stunde zu einer Signierstunde in die Buchhandlung Schwalbe an die Sandstraße kommen.

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