Gefahrenpunkte an der Raiffeisenstraße
. . . hoffentlich kommt kein Radler

Ascheberg -

Ein Problem, das auf wenigen hundert Metern gleich drei Mal auftritt, ist so leicht nicht zu lösen.

Freitag, 07.12.2018, 08:00 Uhr
Schönstes Wetter, aber die Scheiben des Buswartehäuschens an der Raiffeisenstraße ermöglichen keinen Durchblick. Es ist nicht die einzige Stelle, an der Autofahrer über mögliche Gefahren klagen.
Schönstes Wetter, aber die Scheiben des Buswartehäuschens an der Raiffeisenstraße ermöglichen keinen Durchblick. Es ist nicht die einzige Stelle, an der Autofahrer über mögliche Gefahren klagen. Foto: Pfeffer

Ein Problem, das auf wenigen hundert Metern gleich drei Mal auftritt, ist so leicht nicht zu lösen: Wie lassen sich Radler und Autofahrer, die aus den Baugebieten auf die Raiffeisenstraße einbiegen wollen, gut unter einen Hut bringen?

Peter Sommer monierte im Haupt- und Finanzausschuss, dass Radler auf dem Weg neben der Raiffeisenstraße kaum zu sehen sind, wenn Autofahrer aus der Uhrwerkerstraße dort einbiegen möchten: „Da gibt es immer die Sorge, dass gleich ein Radler über den Kühler fliegt“, beschrieb Sommer die Sorgen. Sein Vorschlag: Einen Spiegel auf der anderen Straßenseite anbringen,.

Ein Problem mit dem Radweg hat auch Detlef Pfeffer. Das ist relativ neu: „Wenn man aus der Adamsgasse herauskommt, kann man Radler, die aus dem Dorf kommen, wegen des Buswartehäuschens nicht sehen.“ Es habe zwar Glaswände, doch seien die im Winter beschlagen oder vereist.

Ähnliche Sorgen sind aus dem Bereich Otteweg schon einmal in der Redaktion vorgetragen worden. Gemeinsam ist ihnen, dass heutzutage mit E-Bikes häufig deutlich schneller gefahren wird als früher.

Rolf Kehrenberg vom Ascheberger Ordnungsamt fühlt sich ein bisschen zwischen den Stühlen. Bei einer Verkehrsschau sei vom Kreis vorgeschlagen worden, die Radwegschilder abzubauen, so dass Radler auf der Straße fahren müssten. Nach den Erfahrungen am Windmühlenweg, wo laut protestiert wurde, weil die Mehrzahl der Radler auf der Straße fahren müssen, mag er sich die Proteste an der Raiffeisenstraße nicht vorstellen. Von Spiegel hält der Ordnungsamtsleiter wenig. Einerseits mag er „nicht den ganzen Ort mit Spiegel versehen“. Andererseits bezweifelt er, dass sie wirklich helfen, denn die beschlagenen und verweisten Glaswände der Bushaltestelle zeigen, wie Spiegel in dieser Jahreszeit aufs Wetter reagieren.

Steht ein Vorschlag von Ludger Wobbe (CDU) noch im Raum: Er sprach sich dafür aus, die Sichtfelder frei zu machen und verwies auf die Gestaltungssatzung. Ob da auch etwas über die maßgeblich von ihm geforderte Bushaltestelle steht? Eine Lösung ist nicht gefunden. Die Unfallgefahr ist damit nicht gebannt.

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