DRK-Ortsverein Ascheberg-Davensberg
Vorstand soll jünger werden

Ascheberg -

Die Nachwuchsfrage ist das Thema bei den meisten ehrenamtlich tätigen Vereinen, auch beim DRK Ortsverband Ascheberg–Davensberg.

Sonntag, 09.12.2018, 15:00 Uhr aktualisiert: 11.12.2018, 20:16 Uhr
Den neuen DRK-Vorstand bilden (v.l.) Alfred Wolf, Monika Kehrenberg, Andreas Groß, Bernhard Thyen, Willi Baumhöver, Dieter Pape, Dr. Rudolf Sonnek und Kathrin Heinrich.
Den neuen DRK-Vorstand bilden (v.l.) Alfred Wolf, Monika Kehrenberg, Andreas Groß, Bernhard Thyen, Willi Baumhöver, Dieter Pape, Dr. Rudolf Sonnek und Kathrin Heinrich. Foto: tina

Die Nachwuchsfrage ist das Thema bei den meisten ehrenamtlich tätigen Vereinen. Auch den DRK Ortsverband Ascheberg–Davensberg beschäftigt dieser Punkt. „Um entsprechenden Nachwuchs müssen wir uns kümmern“, machte der Vorsitzende Bernhard Thyen am Samstag bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins deutlich.

Zum Ziel führen dabei natürlich mehrere Wege. Einer davon ist die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit dem Herberner Ortsverein. Der hat das eigenständig angegliederte Jugendrotkreuz sehr gut ausgebaut. Ausgebildet werden hier die Nachwuchskräfte aus der gesamten Gemeinde Ascheberg. Peter Koch, Leiter des Jugendrotkreuz Herbern, machte deutlich, dass Herbern über eine gute aktive Mannschaft verfügt. Da Herbern die Ausbildung komplett übernimmt, stellt der Ascheberger Ortsverein das notwendige Material dazu. Das Resultat: „Eine sehr gute Zusammenarbeit sowohl in materieller als auch in personeller Hinsicht“. Diese, so Koch, werde vor allem auch bei Großveranstaltungen wie Kirmesveranstaltungen oder Fußballturnieren deutlich. „Wir sind da, wo Hilfe gebraucht wird.“ Besonders freut den Jugendrotkreuzleiter auch die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit der Ascheberger Profilschule. Dort koordiniert Florian Schulte die Kooperation mit dem DRK-Jugendrotkreuz. Thyen unterstrich, dass Herbern und Ascheberg zwar eigenständige Ortsverbände seien, „aber wir sind ein Rotes Kreuz in der Gesamtgemeinde.“ Und genau dieses gute Miteinander ist ein Baustein in der Nachwuchsfrage.

Schatzmeister Willi Baumhöver bescheinigte dem 460 Mitglieder starken Ascheberger Ortsverein in seinem Bericht eine gute Kassenlage. Die Kassenprüfer Berni Zumdick und Margret Schmidt bestätigten das. Während Zumdick nun turnusgemäß ausscheidet, prüft Margret Schmidt im kommenden Jahr gemeinsam mit Angelika Reimers die Kasse.

Die Vorstandswahlen gingen zügig über die Bühne. Der geschäftsführende Vorstand, der aus dem Vorsitzenden Bernhard Thyen, dem stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Pape und Schatzmeister Willi Baumhöver besteht, wurde einstimmig wiedergewählt. Neu hinzugekommen ist mit Andreas Groß ein weiterer stellvertretender Vorsitzender. Die Besetzung des neuen Postens mit dem 46-jährigen Ascheberger ist ein Schritt in Richtung Verjüngung des Vorstandes. Im Vorstand bleibt Groß weiterhin als Vertreter des KiTa-Beirats. Ebenso wurden DRK-Arzt Dr. Rudolf Sonnek und Alfred Wolf (Senioren Gymnastik) wiedergewählt. Mechthild Rüschenschmidt (Blutspendedienst) schied aus. Ihren Posten übernehmen Kathrin Heinrich und Monika Kehrenberg. Dabei schlug Kehrenberg selber vor, als Bindeglied zwischen den einzelnen Gruppierungen innerhalb des Vereins fungieren und sich aktiv um die Nachwuchsarbeit kümmern zu wollen. Beste Voraussetzungen für diese Aufgaben bringt sie mit, denn sie hat bereits eine Schulung zur Ehrenamtskoordinatorin absolviert.

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