Krippenausstellung in St. Lambertus
Weihnachtlicher Appetithappen

Ascheberg -

Das war ein Appetithappen aufs Weihnachtsfest, wie man ihn in Ascheberg noch nicht gesehen hat. 22 Krippen wurden am Sonntag bei einer Ausstellung, die Küsterin Roswitha Krebs initiiert hatte, in der St. Lambertus-Kirche ausgestellt.

Dienstag, 18.12.2018, 08:00 Uhr aktualisiert: 19.12.2018, 16:48 Uhr
Viele schauten ganz genau hin, denn die Krippenfiguren und Aufbauten boten faszinierende Anblicke. Die erste Krippenausstellung stieß bei allen Generationen auf großen Anklang.
Viele schauten ganz genau hin, denn die Krippenfiguren und Aufbauten boten faszinierende Anblicke. Die erste Krippenausstellung stieß bei allen Generationen auf großen Anklang. Foto: tani

„Guck mal, die lachen Alle“, nahm ein kleines Mädchen am Sonntag die Krippenfiguren näher in Augenschein. In der St. Lambertus Kirche fand die erste Krippenausstellung statt und die kam bei allen Generationen bestens an. Denn sie ermöglichte vor allem eines: Den Blick in ganz viele verschiedene Gesichter. „Das ist so unglaublich schön“, war nicht nur Gisela Hacke restlos begeistert. Auch Waltraud Frenster und Hildegard Uckelmann konnten sich irgendwie nicht „satt sehen“. „Ich schätze es wirklich, dass wir hier soviel verschiedene und vor allem auch selbst gefertigte Krippenausführungen sehen dürfen“, verriet Hildegard Uckelmann. Waltraud Frenster war völlig überrascht von der Vielfalt. „Solche Krippen, die hätte man sonst doch nie zu Gesicht bekommen.“

Dass Krippen so vielfältig und dabei doch auch eine so persönliche Note tragen können, das bei der ersten Krippenausstellung überaus deutlich geworden. Das Publikum war ebenso wie Initiatorin Roswitha Krebs völlig fasziniert von der Liebe zum Detail, mit der die 22 Ascheberger Familien, ihre Krippen aufgebaut hatten. „22 Krippen, damit hätte ich niemals gerechnet“, gab Küsterin Krebs zu. Aber ihre Idee kam an, entsprechend folgten viele dem Aufruf. „Es ist schon spannend, wie unterschiedlich alle das handhaben“, befand Sandra Markhoff. Für sie persönlich gehören das Zusammenspiel von Krippe und Weihnachtsbaum unweigerlich zusammen. „Wenn dann alles steht, dann kann Weihnachten kommen.“

Krippenausstellung in Ascheberg

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  • 22 Krippen wurden bei der Ausstellung in St. Lambertus gezeigt Foto: tani
  • Impressionen der ersten Krippenausstellung in der Ascheberger St. Lambertus Kirche.

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  • Impressionen der ersten Krippenausstellung in der Ascheberger St. Lambertus Kirche.

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  • Impressionen der ersten Krippenausstellung in der Ascheberger St. Lambertus Kirche.

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  • Auch eine kleine Krippe aus Peru fand sich unter den Ausstellungsstücken.

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  • Die erste Krippenausstellung begeisterte die Besucher.

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  • Die erse Krippenausstellung fand bei allen Generationen auf großen Anklang

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  • Impressionen der ersten Krippenausstellung in der Ascheberger St. Lambertus Kirche.

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  • Impressionen der ersten Krippenausstellung in der Ascheberger St. Lambertus Kirche.

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  • Pfarrer Stefan Schürmeyer stellte ebenfalls eine Krippe aus. Diese war in einem Projekt während seiner Stadtlohner Zeit entstanden. Auffällig dabei: Alle Figuren haben ein Lächeln im Gesicht.

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  • Viele schauten ganz genau hin, denn die Krippenfiguren und Aubauten boten faszinierende Anblicke.

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Am Sonntag standen die Krippen nicht in den heimischen vier Wänden, sondern in der St. Lambertus Kirche. Für einen Tag. Und dort bereiteten die vielen unterschiedlichen Krippen – es waren Spielkrippen ausgestellt, große und kleine Exemplare und sogar eine aus Peru – den Besuchern unvergessliche Augenblicke. Innehalten, zur Ruhe kommen, versinken in den Anblick des jeweiligen Gesamtwerkes oder einfach nur in eines der vielen unterschiedlichen Gesichter einzelner Figuren, das machte den Reiz an diesem Sonntag aus. Es war der dritte Adventssonntag. Und der ist vielen auch unter dem Namen Gaudete bekannt. Gaudete bedeutet „Freuet Euch“. „Und genau das konnten wir hier heute tun. Diese Ausstellung hat uns wirklich Freude bereitet“, erklärte ein Besucher. Auch die Messdiener trugen mit ihren selbst gefertigten Kerzen und Marmelade, sowie der Waffelaktion dazu bei.

Vor allem jedoch waren es die vielen unterschiedlichen Krippen, die so viele freudvolle Momente bescherten. „Jede ist irgendwie anders“, bilanzierte Gerda Borgmann. Und die von Pfarrer Stefan Schürmeyer war es dann, wo alle Figuren eben durch die lachenden Gesichter bestachen.

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