UWG zieht Bilanz 2018:
Mit kleiner Truppe umfangreiche Arbeit geleistet

Ascheberg -

Beim Neujahrsempfang der UWG zogen Vorstand und Fraktion eine zufriedene Bilanz für 2018. Gleichwohl wurde mit Blick auf den geplanten Aula-Ausbau in Herbern das Fehlen „notwendiger Transparenz“ bei der Verwaltung bemängelt.

Montag, 07.01.2019, 15:30 Uhr
Beim traditionellen Neujahrsempfang der UWG Ascheberg in der Gaststätte Breilklause bestand die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen sowie zu politischen Diskussionen.
Beim traditionellen Neujahrsempfang der UWG Ascheberg in der Gaststätte Breilklause bestand die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen sowie zu politischen Diskussionen. Foto: tani

2018 hat die UWG etliche Projekte bearbeitet. „Einige davon bedürfen noch ein wenig Arbeit, also gibt es auch 2019 viel für uns zu tun“, bilanzierte Dr. Christoph Koch beim Neujahrsempfang der Unabhängigen in der Gaststätte „Breilklause“. „Wir sind eine kleine, aber schlagkräftige Truppe, und irgendwie auch die einzig wahre Opposition“, bedankte sich Mitglied Wilfried Meyer-Laucke beim Vorstand, dem Fraktionsvorsitzenden Volker Müller-Middendorf und den anderen Aktiven. Wie umfangreich die Arbeit war, wurde bei den Jahresrückblicken deutlich, die für den Vorstand von Koch und für die Fraktion von Müller-Middendorf gehalten wurden.

Koch erinnerte unter anderem an das Frühlingsfest in Herbern und die Italienischen Nacht in Ascheberg. Beide Veranstaltungen seien aus UWG-Sicht mehr als erfolgreich gewesen. „Wir haben viele Menschen erreicht und sind mit ihnen ins Gespräch gekommen“, freute sich Koch. Als erfolgreich wertete er ebenso die Schmetterlingswanderung und die Blühaktion. Wobei die Aktion „Ascheberg blüht“ noch ausbaufähig sei. Ferner habe sich die UWG dafür eingesetzt, dass die Internetpräsenz der Gemeinde für gängige Endgeräte angepasst und modernisiert wurde.

Diskussionsthemen waren der Aula-Ausbau in Herbern, die Schulstandortfrage, die Situation bei den Kita-Plätzen und die unzuverlässigen Zugverbindungen. So wurden die, wie es hieß, „unhaltbaren Zustände“ bei der Eurobahn bemängelt. In diesem Zusammenhang kritisiert die UWG, dass der von ihr erwirkte Ratsbeschluss vom Bürgermeister nicht zufriedenstellend umgesetzt worden sei.

Müller-Middendorf sagte, dass beim geplanten Aula-Ausbau in Herbern noch etliche Kosten außerhalb der Förderung auf die Gemeinde zukämen und bemängelte: „Die Verwaltung lässt häufig die notwendige Transparenz vermissen.“ Die UWG sei immer davon ausgegangen, dass eine Gemeindehalle entstehen soll, „aber wir müssen feststellen, dass die CDU wie auch unser Bürgermeister diese Formulierung vermeiden. Hier wird immer nur vom Aula-Ausbau gesprochen.“ Eine weiterführende Schule sei ein Muss für die Gemeinde, so Müller-Middendorf. Die UWG spreche sich ebenso wie Schulträger, Schularchitekt und die Profilschule selbst für einen Schulstandort aus. Als nächster Termin der UWG steht am 19. Januar (Samstag) die Haushaltsdebatte an.

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