Heimatverein: Neuer Vorstand zieht erste Bilanz
Steigende Spenden erleuchten Kirchturm

Ascheberg -

Hubert Wobbe und Heinz Frenster haben 2018 die Leitung des Heimatvereins übernommen. Ihr erste Jahresbilanz fällt positiv aus: Die Mitgliederzahl ist gewachsen, und es konnten junge Leute für den Verein gewonnen werden. Außergewöhnlich hoch war das Spendenaufkommen für die Kirchturmbeleuchtung.

Donnerstag, 10.01.2019, 13:22 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 12:30 Uhr
Dank steigendem Spendenaufkommen ist die Illumination des Kirchturms auch weiterhin gesichert.
Dank steigendem Spendenaufkommen ist die Illumination des Kirchturms auch weiterhin gesichert. Foto: hbm

„Neue Besen kehren gut“, besagt ein altes Stichwort. In Bezug auf den Heimatverein Ascheberg scheint dies zuzutreffen. Im vergangenen Jahr löste Hubert Wobbe den langjährigen Vorsitzenden Winfried Otte ab und brachte neue Impulse in den Verein. Zugleich ging für Wobbe ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: „Vor über 20 Jahren habe ich mal auf der Kirmes zu einem Kumpel gesagt, irgendwann möchte ich einmal Heimatvereinsvorsitzender werden. Jetzt bin ich es“, sagt er schmunzelnd. Sein neuer Job macht ihm Spaß, vor allem auch, weil ihm mit seinem Stellvertreter Heinz Frenster , den engagierten Vorstandskollegen und motivierten Mitgliedern ein tatkräftiges Team zur Seite steht.

Mitgliederwerbung und Nachwuchssicherung waren Hauptthemen, die sich der neue Vorsitzende auf die Fahnen geschrieben hat. Die Bilanz zeigt: Daumen hoch. Die Mitgliederzahl ist gewachsen. „Was mich besonders freut: Auch junge Mitglieder gehören nun unserem Verein an“, so Wobbe.

Seit einem Jahr leiten Hubert Wobbe (l.) und Heinz Frenster (r.) gemeinsam mit einem engagierten Vorstandsteam den Heimatverein Ascheberg. In dieser Zeit wurde eine ganze Menge beweg.

Seit einem Jahr leiten Hubert Wobbe (l.) und Heinz Frenster (r.) gemeinsam mit einem engagierten Vorstandsteam den Heimatverein Ascheberg. In dieser Zeit wurde eine ganze Menge beweg. Foto: Tina Nitsche

Altbewährtes verfolgen der Vorsitzende und sein Team weiterhin. Und da gibt es insbesondere bezüglich der Kirchturmbeleuchtung Erfreuliches zu vermelden. Seit 1983 wird der Kirchturm der St. Lambertus Kirche durch Scheinwerfer illuminiert und sorgt in den Abendstunden für reizvolle Anblicke. „Kasper Saerbeck hat dieses Projekt einst ins Leben gerufen und auch aus eigener Tasche finanziert. Nachdem er gestorben ist, hat sich immer der Heimatverein darum gekümmert“, gibt Frenster einen Einblick in die Finanzierung. Die Kosten für Instandhaltung und Beleuchtung laufen zwar über die Gemeindeverwaltung, werden aber dank Spenden ermöglicht. Wobbe und Frenster haben die Spenderdateien nun überarbeitet und diverse neue Kontakte hinzugefügt. Das Resultat: „Das Spendenaufkommen war so hoch wie lange nicht“, würdigt der Vorsitzende des Heimatvereins das Engagement der Geschäftsleuten, Handwerker, Dienstleister, Ärzten, Anwälten und anderen Ascheberger Spender, die großzügig dazu beigetragen haben.

Verändert haben sich übrigens die Räumlichkeiten des Spiekers. Dort kamen frische Farbe sowie einige Umgestaltungen, durch die mehr Platz geschaffen wurde, ins Spiel. Mit Elan und Herzblut sind die Aktiven des Heimatvereins bei der Sache. Das dürfte wohl an der neuen Führungsspitze liegen. Vielleicht aber auch an der Tatsache, dass neue Besen gut kehren.

Erste Veranstaltungen für 2019 geplant

Folgende Veranstaltungen sind für die nächsten Monate geplant:14. Januar (Montag), 17 Uhr: Jahresrückblick in Bildern im Spieker4. Februar (Montag), 17 Uhr: Reisevortrag Namibia von Armin Klaverkamp im Pfarrheim St. Lambertus in Kooperation mit der Kolpingsfamilie Ascheberg18. Februar (Montag), 17 Uhr: Jahreshauptversammlung im SpiekerNeu: ab 13. März startet die neue Reihe „Spielenachmittag“, die alle zwei Monate jeweils mittwochs im Pfarrheim St. Lambertus stattfindet.

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