Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Ascheberg
Urkunden für Urgesteine

Ascheberg -

1969 war ein gutes Wahljahr für die SPD - drei neue Mitglieder des Ortsvereins von damals sind auch heute noch dabei: Karl-Heinz Mühlenbeck, Rita und Manfred Hillermann.

Montag, 14.01.2019, 16:52 Uhr
Vorstand und Geehrte des SPD-Ortsvereins Ascheberg (v.l.): Michael Krieger, Karl-Heinz Mühlenbeck, Volker Brümmer, Rita und Manfred Hillermann, Christian Ley, Petra Haverkamp und Johannes Waldmann.
Vorstand und Geehrte des SPD-Ortsvereins Ascheberg (v.l.): Michael Krieger, Karl-Heinz Mühlenbeck, Volker Brümmer, Rita und Manfred Hillermann, Christian Ley, Petra Haverkamp und Johannes Waldmann. Foto: ghb

Die SPD-Fraktion fordert für Familien mit geringen und mittleren Einkommen beitragsfreie Kindergärten. Die Themen „Fußgängerzone Sandstraße“, „bezahlbarer Wohnraum“ und „Straßenbaugebühren“ sollen 2019 ebenfalls auf die Agenda rücken.

Der Antrag zur gebührenfreien Kita solle zu Wochenbeginn herausgehen, damit er in den Haushaltsberatungen diskutiert werden könne, kündigte SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Ley am Sonntagmorgen beim Neujahrsempfang an. Familien, deren jährliches Einkommen unter 49 000 Euro bleibe, kämen dafür in Frage. „Wir wollen versuchen, das politisch durchzusetzen“, sagte er in Frenkings Tenne.

Während einer Fußgängeraktionswoche zwischen der Jakobi-Kirmes (28. bis 30. Juli) und der Italienischen Nacht (9. August) soll die Sandstraße von der Einmündung Lambertus-Kirchplatz bis zur Himmelstraße zur Fußgängerzone werden, schlagen die Sozialdemokraten vor. Damit wollen sie ihrer alten Forderung nach einer Fußgängerzone im Ortskern Nachdruck verschaffen.

Hartnäckig bleiben wollen sie auch beim Thema Straßenbaugebühren. Diese solle das Land übernehmen.

Der Rückblick von Christian Ley auf 2018 fiel positiv aus. Steuersenkungen, die neu geschaffene Stelle für einen Inklusionsberater und der einstimmig gefasste Antrag, dass die Gemeinde bei der Schaffung sozialen Wohnungsbaus selbst aktiv werden soll, heftete er der Fraktion an die Fahne.

Ortsvereinsvorsitzender Johannes Waldmann bezeichnete 2019 mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai als „Schicksalsjahr“. Für mehr Gemeinsamkeit in einer solidarischen Europäischen Union müsse man nationalistischen Kräften begegnen, meinte er.

Auch für die Kommunalwahl 2020 solle schon 2019 ein neues Programm entwickelt werden. Das habe man in der Klausurtagung am Samstag beschlossen. Hier waren alle Altersgruppen vertreten, berichtete Waldmann aus der achtstündigen Tagung. Vermisst wurde in der Runde allerdings Michael Krieger, der sich aus persönlichen Gründen im Herbst 2018 aus Rat und Ortsverein zurückgezogen hatte. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft, langjährigen Funktionen als Ortsvereinsvorsitzender und Fraktionsvize ließ man den streitbaren Ratsherrn nur sehr ungern ziehen. Allein für die 20 Jahre Mitgliedschaft im Bauausschuss stehe ihm das große Bundesverdienstkreuz zu, versicherte Christian Ley diesem in seiner launigen Laudatio. In vielen scharf, aber sachlich geführten Debatten habe sich Krieger hohen Respekt auch beim politischen Gegner und in der Verwaltung verdient.

Respekt und Anerkennung erhielten auch die Jubilare. Die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Haverkamp für ihr 25 Jahre währendes Engagement. Die ehemaligen Ratsmitglieder Karl-Heinz Mühlenbeck und Manfred Hillermann sowie dessen Ehefrau Rita seien 1969 in die SPD eingetreten, als das noch etwas Besonderes gewesen sei, sagte Waldmann und verlieh ihnen Ehrennadeln und Urkunden für 50 Jahre.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6321389?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
NRW-Innenausschuss spricht über Münsters Polizeipräsident
Münsters Polizeipräsident Hajo Kuhlisch
Nachrichten-Ticker