Mitgliederversammlung des Kunst- und Kulturvereins für Ascheberg, Davensberg und Herbern
Zwiespalt bei der Wahl der Gäste

Ascheberg -

Neues wagen oder lieber doch auf Bewährtes setzen? Eine Entscheidung, die den Vorstandsmitgliedern des Ascheberger Kunst- und Kulturvereins „Kukaduh“ nicht leicht fällt.

Mittwoch, 30.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 16:39 Uhr
Der „Kukaduh“ macht mit einem bewährten Vorstandsteam weiter: Heidi Arendt (1. Vorsitzende), Beisitzerin Uta Hansen, Schatzmeisterin Petra Drees und Martina Seiler (2.Vorsitzende) (v.l.). Es fehlen Schriftführer Christian Pelchen und Marie-Luise Koch (Beisitzerin).
Der „Kukaduh“ macht mit einem bewährten Vorstandsteam weiter: Heidi Arendt (1. Vorsitzende), Beisitzerin Uta Hansen, Schatzmeisterin Petra Drees und Martina Seiler (2.Vorsitzende) (v.l.). Es fehlen Schriftführer Christian Pelchen und Marie-Luise Koch (Beisitzerin). Foto: nico

Neues wagen oder lieber doch auf Bewährtes setzen? Eine Entscheidung, die den Vorstandsmitgliedern des Ascheberger Kunst- und Kulturvereins „Kukaduh“ nicht leicht fällt. „Wir werden oft darauf angesprochen, dass wir nicht immer dieselben Künstler engagieren sollen. Aber neue Gesichter haben es einfach sehr schwer und stehen meistens vor leeren Stühlen“, beschreibt die erste Vorsitzende Heidi Arendt den Zwiespalt. Im Programm für 2019 bietet der Verein deshalb eine Mischung aus „Dauerbrennern“ wie „Storno“ und Künstlern, die zum ersten Mal in Ascheberg gastieren, wie Aeham Ahmad. Bei der Wahl des Vorstands setzen die Mitglieder hingegen klar auf Kontinuität und gehen mit unverändertem Leitungsteam in das neue Kulturjahr.

Mal ist die Nachfrage nach Eintrittskarten riesig und kann kaum bedient werden, mal sind die Säle nur halb gefüllt und viele Plätze unbesetzt: Der „Kukaduh“ kennt beides und muss mit beidem kalkulieren. Das machte Schatzmeisterin Petra Drees am Dienstag bei der Jahresversammlung des Vereins in der Breilklause deutlich. In ihrem Kassenbericht informierte sie zudem über gestiegene Mitgliederzahlen (137 Mitglieder, darunter 51 Familienmitgliedschaften). Insgesamt konnte der „Kukaduh“ im vergangenen Jahr mehr als 1200 Gäste bei seinen Veranstaltungen begrüßen.

Wahlen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Heidi Arendt wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit als Vorsitzende bestätigt. Wiedergewählt wurden auch Christian Pelchen als Schriftführer und Marie-Luise Koch als zweite Beisitzerin. Beide waren bei der Versammlung nicht anwesend, hatten sich jedoch für eine weitere Kandidatur ausgesprochen, die jeweils einstimmig beschlossen wurde.

Neben Ideen für zukünftige Veranstaltungen wurde auch Organisatorisches diskutiert. So stand die Platzvergabe im Saal des Hotel-Restaurants Clemens August beim Kabarett von „Storno“ auf dem Prüfstand. Eine gewünschte Nummerierung der Plätze sei hier allerdings nicht umsetzbar, erklärte Heidi Arendt.

Die Wahl der Veranstaltungsorte bleibt für den Kulturverein auch weiterhin ein großes Thema. Denn neben dem Bürgerforum stehen kaum geeignete Räume zur Verfügung; zudem kann die Aula in Herbern nicht genutzt werden. „Man sollte auch langfristig nicht damit planen, dort Veranstaltungen durchführen zu können“, informierte Ratsmitglied Peter Sommer über die Umbaupläne der Gemeinde.

Bedauern äußerte die Vorsitzende Heidi Arendt darüber, dass eine überörtlich von mehreren Kulturvereinen organisierte Museumsfahrt im vergangen Jahr mangels Interesse nicht zustande kam. Man wolle solche Angebote jedoch nicht aus den Augen verlieren und möglicherweise einen neuen Anlauf wagen.

Mit dem nächsten Programmpunkt nimmt der „Kukaduh“ allerdings erst einmal die Lachmuskeln der Zuschauer ins Visier: Am 8. Februar (Freitag) lädt er um 20 Uhr zu der Autorenlesung „Ich habe das Internet gelöscht!“ mit Philipp Spielbusch und Oliver Uschmann ins Bürgerforum ein.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6358247?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
So will das Münsterland die Raupenplage bekämpfen
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Hautreaktionen auslösen.
Nachrichten-Ticker