Kolpingsfamilie und Heimatverein laden zu Diavortrag ein
80 Interessenten „reisen“ nach Namibia

Ascheberg -

Zu einem interessanten und gleichsam unterhaltsamen Vortrag über eine Reise nach Namibia hatten der Heimatverein Ascheberg und die Kolpingsfamilie eingeladen.

Dienstag, 05.02.2019, 17:00 Uhr
Martin Weiß und Hubert Wobbe begrüßten Armin Klaverkamp und 80 Gäste zum Vortrag über Namibia.
Martin Weiß und Hubert Wobbe begrüßten Armin Klaverkamp und 80 Gäste zum Vortrag über Namibia. Foto: Richter-Weiß

Zu einem interessanten und gleichsam unterhaltsamen Vortrag über eine Reise nach Namibia hatten der Heimatverein Ascheberg und die Kolpingsfamilie eingeladen. Die eindrucksvollen Bilder von Armin Klaverkamp zeigten beeindruckende Impressionen über den Staat im südlichen Afrika zwischen Angola, Botswana, Sambia und Südafrika.

Eine 17-tägige Reise führte Klaverkamp in diese Region. Er legte in dieser Zeit 4000 Kilometer zurück. Den Namen „Namibia“ erhielt der noch relativ junge Staat bei seiner Gründung (erst seit dem Jahr 1990 unabhängig) abgeleitet von der Wüste Namib. Hier wurde bei der Namensgebung darauf geachtet, dass keiner der namibischen Urvölker benachteiligt wird. Die Wüste Namib ist die einzige Wüste, die direkt fast 2000 Kilometer entlang der Küste führt und sie gilt als die älteste Wüste der Erde. Der lebendig geschilderte Vortrag erzählte mit Unterstützung von Bildern und Videosequenzen von den Urvölkern Hereo, San („Buschmänner“) und Himba, die auch heute noch dort bestehen und deren jahrhundertealte Kultur von der Moderne bedroht ist. Große Temperaturunterschiede von 25 bis 28 Grad, trockene Hitze tagsüber und Minusgrade in der Nacht sowie lange Trockenperioden führen dazu, dass die Vegetation an vielen Orten karg ist. Trotzdem fand Klaverkamp bei seinem Aufenthalt dort interessante Pflanzen und eine reiche Tierwelt, die sich den extremen Bedingungen der Landschaft angepasst hat. Städte wie Windhoek und Swakopmund sind in den letzten Jahren gewachsen, es herrscht dort auch große Armut. Nichtsdestotrotz wird der Tourismus von den Einheimischen für den Verkauf ihrer Produkte genutzt und attraktive Ziele wie der Etosha Nationalpark machen dieses Land zu einem mehr als interessanten Ausflugsziel.

Heimatvereinsvorsitzender Hubert Wobbe dankte Armin Klaverkamp am Ende für diesen beeindruckenden Lichtbildervortrag, zu dem sich mehr als 80 Interessenten im Pfarrheimsaal eingefunden hatten.

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