Martin Bußkamp stellt Arbeit von Ascheberg Marketing vor
„Eine Gemeinde liest“ geht in die vierte Runde

Ascheberg -

Bevor der Wirtschaftsförderungsausschuss Mittel für diesen Bereich diskutierte, stellte Geschäftsführer Martin Bußkamp die Arbeit von Ascheberg Marketing vor. Für ihn war das nach einem knappen Jahr in Ascheberg zugleich eine erste Arbeitsbilanz.

Mittwoch, 06.02.2019, 20:00 Uhr
Die Emmerbachaue in Davensberg ist ein wichtiges Standbein für den Naturtourismus in der Gemeinde Ascheberg.
Die Emmerbachaue in Davensberg ist ein wichtiges Standbein für den Naturtourismus in der Gemeinde Ascheberg. Foto: hbm

Zu den Netzwerken, die von Ascheberg Marketing bedient werden wollen, gehört die Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen Herbern Parat und Pro Ascheberg. Einen Impuls für Zusammenarbeit und Austausch verspricht sich Bußkamp vom nächsten Unternehmerfrühstück, das Ende März, Anfang April stattfinden soll. Nötig sei die Zusammenarbeit auch für das Ascheberg-Portal.

Der Arbeitskreis Ferienwohnungen habe sich nach längerer Pause wieder getroffen und sei auf 24 Ferienwohnungen angewachsen. „Fast alle sind online buchbar. Das ist nicht überall so“, lobte Bußkamp die Vermieter.

Bei überregionalen Netzwerken berichtete der Geschäftsführer, dass die Aktion der Kulturämter „Demokraten für den Frieden“ beim Kirchentag in Dortmund noch einmal aufleben werde. Die Touristische Arbeitsgemeinschaft mit den Nachbarn Senden, Lüdinghausen, Nordkirchen und Werne werde fortgesetzt, suche zwischen der Marke Münsterland und den gemeindlichen Angeboten aber noch nach einer passenden Position mit unverwechselbarem und eingängigem Namen.

Ascheberg, so Bußkamp, profitiere vom Naturtourismus. Im Norden gebe es Angebote in der Emmer­bachaue im Süden durch die Schlösserachse. Ein neues Programm werde gerade erstellt.

Aus dem Programmen steche die Bumerangtour heraus. Dabei buchen Gäste für einige Tage eine Unterkunft in Ascheberg und starten von hier aus zu den unterschiedlichsten Radtouren. Zur Dorfführung geselle sich eine historische Kneipentour, die Anke Richter-Weiß ausgearbeitet habe. „Das ist eine Tour für Leute, die sich richtig ärgern wollen, wo es früher überall Kneipen gab. Dass viele Gastwirtschaften geschlossen haben, ist aber kein Ascheberger Phänomen.“

Der Geschäftsführer stellte das Souvenirprogramm vor. Er informierte darüber, das Ascheberg Marketing mit der VHS schon provisorisch das Dorfgemeinschaftshaus in Davensberg nutze. Bußkamp erinnerte an Veranstaltungen 2018 wie die Mini-WM. Zwei Reihen werde es auch dieses Jahr geben. Neben „Ascheberg trifft sich“ sei das Bereichsforum „wild entschlossen“ das Projekt „Eine Gemeinde liest“ nach 400 Gästen bei 20 Terminen im Vorjahr in diesem Sommer in die vierte Runde zu schicken.

Der Ausschuss bewilligte abschließend 5000 Euro für den Internetauftritt, der um das Ascheberg-Portal erweitert werden soll. Frische Bilder zeigte Bußkamp dem Ausschuss schon in seiner Präsentation.

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