Baustelle wird im Sommer oder Herbst eingerichtet
Handwerkersuche macht das Planen schwierig

Ascheberg/Herbern -

Wenn die Handwerker mitspielen, sollen die Bauarbeiten an der Gemeindehalle im Spätsommer oder Frühherbst beginnen.

Freitag, 08.02.2019, 19:00 Uhr
Bis Handwerker, die aus Plänen Gebäude entstehen lassen, gefunden sind, liegt der Bauzeitenplan für die Aula in Herbern im Nebel.
Bis Handwerker, die aus Plänen Gebäude entstehen lassen, gefunden sind, liegt der Bauzeitenplan für die Aula in Herbern im Nebel. Foto: hbm

Das Fördergeld aus Düsseldorf kommt in Etappen. 1,78 Millionen Euro fließen aus Düsseldorf in den Umbau der Aula an der Profilschule in Herbern. Aktuelle und künftige Nutzer fragen sich, was das für ihre Veranstaltungen bedeutet. Wann starten die Bauarbeiten? Diese Frage reichte Cornelia Pelster ( CDU ) im Schul- und Kulturausschuss an die Verwaltung weiter.

Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus bat um Geduld: „Wir haben den Architektenauftrag erweitert. Zurzeit geht es darum, die Leistungsverzeichnisse zu erstellen, um die Arbeiten ausschreiben zu können.“ Entscheidender Zeitpunkt für einen verlässlichen Bauzeitenplan sei der Submissionstermin. „Wir wissen alle, dass die Handwerker viel zu tun haben und müssen sehen, welche Angebote hereinkommen.“

Paul Ringelkamp , Hochbauer in der Ascheberger Verwaltung, ergänzt auf WN-Anfrage, dass beim aktuellen Erstellen der Ausführungsplanung die Nutzer einbezogen werden. Der Schritt von dort zur Ausschreibung sei schnell möglich. Die spätere Vergabe müsse mit dem Sitzungskalender des Ausschusses abgeglichen werden. Die Baustelle könne frühestens im Sommer oder Herbst eingerichtet werden. Letztlich müsse entschieden werden, wie die Arbeiten angegangen werden. Möglich sei, so Ringelkamp auf Nachfrage, dass zuerst das Bühnenhaus gebaut und in einem zweiten Schritt dann die Aula in Angriff genommen werde. Mit betroffenen Vereinen, etwa der Laienspielschar, sei man im engen Austausch.

Während der Gespräche zur Verkehrssituation verkündete Fachbereichsleiter Klaus van Roje ein Detail aus der Baugenehmigung des Kreises. Sie wurde unter der Auflage erteilt, dass es nur zehn Veranstaltungen geben dürfe, die länger als bis 22 Uhr dauern. Sie dürften zudem nicht an zwei aufeinander folgenden Wochenenden terminiert werden, hieß es seitens des Bauamtes.

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