Herberner Gemeinschaft tagt im Heidekrug
Ein Dutzend neue Landfrauen gewonnen

Herbern -

Versammlungen und sitzen – das ist manchmal eine anstrengende Einheit. Die Herberner Landfrauen verschafften sich Bewegung.

Freitag, 08.02.2019, 16:56 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 16:01 Uhr
Den Landfrauen-Vorstand bilden Petra Kruckenbaum, Anne Meßmaker, Ortrud Schäper, Martina Brochtrup, Heidrun Wienkötter, Erika Hegemann und Steffi Mennemann.
Den Landfrauen-Vorstand bilden Petra Kruckenbaum, Anne Meßmaker, Ortrud Schäper, Martina Brochtrup, Heidrun Wienkötter, Erika Hegemann und Steffi Mennemann. Foto: iss

Dem Verlauf der Jahresversammlung auf dem Stuhl sitzend zu folgen, wie es die Regel bei solcherlei Veranstaltungen ist, dieses gemütliche Verweilen war für die knapp 100 Landfrauen jetzt nur für den Teil der Regularien vorgesehen. Mit Kati Budde hatte der Vorstand am Donnerstag eine Referentin in das Landgasthaus Heidekrug eingeladen, die im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in die Beschaulichkeit brachte.

Angesichts des Themas, das die Logopädin aus Horstmar behandelte, kam ihre Aufforderung zum „sportlichen Teil“ überraschend, denn im Grunde ging es um etwas anderes. „Stimme macht Stimmung“ lautete der Titel, zu dem sie informativ und unterhaltsam Auskunft gab.

Die Vorsitzende der Herberner Landfrauen, Martina Brochtrup, berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, was im Anschluss Heidrun Wienkötter auch für den Bereich der Finanzen machte. Vorstand und Kassiererin wurden einstimmig entlastet. 2018 waren zehn Neumitglieder aufgenommen worden. In diesem Jahr kamen bereits zwei Frauen dazu, damit beläuft sich die Zahl der Mitglieder auf aktuell 232.

Im Vorstand gab es eine Änderung. Birgit Schäfer schied aus persönlichen Gründen aus. Ortrud Schäper und Erika Hegemann wurden in das Landfrauen- Team aufgenommen.

Referentin Budde begeisterte die Frauen an dem Abend mit ihren Vortrag „Stimme macht Stimmung“. Sie selbst gab ein gutes Beispiel dafür ab, wie man beim ersten Eindruck Sympathien erwirbt. „Körpersprache und -haltung müssen stimmig sein und auch das Äußere“, sagte Budde.

Der körpereigene Duft spiele eine Rolle, der Händedruck, die Dauer eines Augenkontaktes. Und eben die Stimme: „Zu 40 Prozent entscheidet der Klang, nicht das Gesagte, über die erste Meinungsbildung.“ Auf Trab brachte sie die Frauen schließlich, indem sie Gruppen bildete und einer jeden Gruppe die Aufgabe zuteilte, einen stets gleichlautenden Satz mit der Stimme verschiedener Berufe auszusprechen: zum Beispiel als Nachrichtensprecher, als Politiker, Klatschtante, Bardame oder Pastor. Und dies sorgte allseits für große Erheiterung.

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