Höhere Mitgliedsbeiträge bei der KAB
An der Basis macht sich Unmut breit

Ascheberg -

Ungewöhnliche Treue: Maria Lerbs ist schon sechs Jahrzehnte Mitglied der KAB.

Montag, 11.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 16:14 Uhr
KAB Präses Pater George (l.) und KAB-Vorsitzende Elisabeth Hönig ehrten Maria Lerbs für 60 Jahre Mitgliedschaft.
KAB Präses Pater George (l.) und KAB-Vorsitzende Elisabeth Hönig ehrten Maria Lerbs für 60 Jahre Mitgliedschaft. Foto: tani

60 Jahre hält Maria Lerbs nun schon der KAB Ascheberg die Treue. „Sechs Jahrzehnte Mitgliedschaft, das ist schon etwas ganz Besonderes“, waren sich Elisabeth Hönig , Vorsitzende KAB Ascheberg, und Präses Pater George am Sonntag bei der Generalversammlung im evangelischen Gemeindehaus einig. Logisch, dass der Jubilarin da eine Ehrung zu Teil wurde. Hönig und Pater George, der deutlich machte, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit ist, zeichneten die Aschebergerin mit einer Urkunde und einer Nadel aus. 40 Jahre ist Reinhold Möller dabei, der allerdings in Abwesenheit geehrt waren musste.

„100 Jahre KAB-Treue, das ist schon etwas. Und in Zeiten wie diesen längst nicht mehr selbstverständlich“, so Elisabeth Hönig. Denn auch sie weiß nur zu gut, das es Vereine immer schwerer haben. Ihr Verein ist auch längst nicht mehr so groß wie er einst einmal war. 50 aktive Mitglieder aktuell. „Aber die stellen trotz alledem viel auf die Beine“, so Pater George. Das war auch dem Bericht von Schriftführer Klaus Holtmann zu entnehmen. Er erinnerte da u.a. an den KAB-Bezirkstag in Dülmen, an den Kreuzweg, an Vorträge oder auch an die Veranstaltung „Arbeit Macht Sinn“ zum Thema„Digitalisierung der Arbeitswelt“. Kassiererin Elisabeth Roberg berichtete über eine gute Kassenlage. Die Kassenprüfer Maria Hornfeld und Christoph Hönig bescheinigten ihr eine ordentliche Arbeit. Während Christoph Hönig turnusgemäß als Kassenprüfer ausschied, bestimmte die Versammlung Rosemarie Hillen zu seiner Nachfolgerin. Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich anschließend zum Thema KAB-Beitrag. Hier äußerten die Mitglieder ihren Unmut darüber, dass der Bundes- und Diözesanverband ihre Anteile erhöht haben. Der Punkt wurde kontrovers diskutiert. Entschieden werden durfte darüber jedoch nicht. „Das dürfen nur die Delegierten“, so Elisabeth Hönig. Warum diese Erhöhung? Um Einnahmen zu generieren. Allerdings, so betonte Hönig, dass der Diözesanverband Münster mit der Gründung der Nikolaus-Groß Stiftung da auch schon einen Schritt unternommen habe, um Einnahmen nicht ausschließlich über Mitgliederbeiträge zu generieren. Die KAB Satzung wurde anschließend einstimmig genehmigt. Ferner wurden Maria und Winfried Hornfeld als Delegierte für den Bezirkstag in Werne gewählt.

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