Gemeinderat hat Dienstag das letzte Wort
Bunter Streifzug durch den Haushalt

Ascheberg -

Was leistet sich die Gemeinde in diesem Jahr denn? Ein kleiner Streifzug durch das 380 Seiten starke Zahlenwerk vermittelt einen kleinen Einblick.

Freitag, 15.02.2019, 21:20 Uhr aktualisiert: 15.02.2019, 22:00 Uhr
Das Spektrum der Aufwendungen bei der Gemeinde Ascheberg ist vielfältig. Einiges, wie das Befördern der Schüler, ist Pflicht. Anderes, wie das Fördern von Musikschule, OJA und Sportvereinen eine sogenannte freiwillige Leistung.
Das Spektrum der Aufwendungen bei der Gemeinde Ascheberg ist vielfältig. Einiges, wie das Befördern der Schüler, ist Pflicht. Anderes, wie das Fördern von Musikschule, OJA und Sportvereinen eine sogenannte freiwillige Leistung. Foto: hbm

Die Ausschüsse haben den Etatentwurf durchgearbeitet, korrigiert, ergänzt und in seltenen Fällen etwas gestrichen. Am Dienstag zieht der Gemeinderat den Schlussstrich. Was leistet sich die Gemeinde in diesem Jahr denn? Ein kleiner Streifzug durch das 380 Seiten starke Zahlenwerk vermittelt einen kleinen Einblick.

Die Verwaltung least ein Elektrodienstfahrzeug, das für 3000 Euro im Jahr zu haben ist. 30 000 Euro, die für den Kauf vorgesehen waren, sind schon ausgegeben worden, weil sich ein anderes Gemeindefahrzeug vorzeitig verabschiedet hat. Geld für eine Garage am Rathaus stand schon vor einem Jahr im Haushalt und wird per Ermächtigungsübertragung für dieses Jahr verfügbar gemacht.

Beim Bauhof gibt es eine Liste, wann welche Fahrzeuge ersetzt werden müssen. Dieses Jahr steht dort ein Radlader für 65 000 Euro an. Fürs nächste Jahr kündigt der Finanzplan den Ersatz eines Lkw mit Ladekran für 165 000 Euro an.

Schüler setzen sich bei längeren Fahrstrecken in den Bus. Der fährt allerdings nicht umsonst. Die Gemeinde hat einen Aufwand von 351,44 Euro pro Schüler errechnet, insgesamt wendet sie fast 350 000 Euro auf.

Zum Konzept der Profilschule gehört es, dass mehr Schulsozialarbeit geleistet wird als das Land bezuschusst. Für diesen Bereich, aber auch für die Übermittagsbetreuungs-Vereine und zwei Bufi/FSJler-Stellen an den Grundschulen sind 263 000 Euro eingestellt.

Die Musikschule Ascheberg erhält einen Zuschuss von 103 000 Euro. Je 200 Euro fließen an die Spielmannszüge Ascheberg und Herbern, die Turmbläser, die Jugendbläsergruppen der Hegeringe Ascheberg und Herbern sowie an die Lambertusspatzen. Die Blaskapellen Schwartländer und Ascheberg erhalten je 150 Euro. Der Kukaduh erhält 750 Euro, für drei Schlosskonzerte zahlt die Gemeinde 3000 Euro. An die Heimatvereine gehen je 250 Euro und anteilige Bewirtschaftungskosten. Der Zuschuss für den Seniorenbeirat wurde auf 5000 Euro erhöht.

Für die Offene Jugendarbeit Ascheberg ist ein Zuschuss von 90 500 Euro eingeplant. Das Sommerferienprogramm wird mit 800 Euro bezuschusst, fürs Unterhalten von Jugendräumen sind 9200 Euro eingeplant.

Die Sportvereine erhalten Bewirtschaftungskostenzuschüsse: 7500 Euro der TuS Ascheberg, 41 000 Euro der SV Herbern und 10 000 Euro der SV Davaria Davensberg, listet Kämmerer Peter Hanewinkel auf Nachfrage auf. Die Gemeinde gibt auch Zuschüsse nach einem Schlüssel der Jugendlichen unter 18 Jahren in den Vereinen. Das sind 3875 Euro für den TuS, 2600 Euro für den SVH und 1000 Euro für Davaria.

250 000 Euro nimmt die Gemeinde in die Hand, um Kanalanlagen zu erneuern. Das Pumpwerk am Beverförderweg in Davensberg wird für 75 000 Euro erneuert. Der Kanalbau am Hattrupweg ist mit 250 000 Euro beziffert worden.

Für den Ortslinienverkehr und den Taxibus T 12 sind 149 000 Euro veranschlagt worden. Die Zuwendung für den Bürgerbus beläuft sich auf 6500 Euro.

Der Mietzuschuss für die Büroräume von Ascheberg Marketing beläuft sich auf 4000 Euro. Für die Bereichsforen werden 10 000 Euro bereitgehalten, 29 500 Euro sind als Gemeindezuschuss an den Verein Ascheberg Marketing vorgesehen.

Neu ist eine Haushaltsstelle, die mit 10 000 Euro für soziale Vereine befüllt worden ist. Hier könnte beispielsweise die Tafel profitieren. beantragt hatte es die UWG. Der Vorstoß stieß auf Gegenliebe. Erinnert sei hier an Positionen, die während der Beratungen schon angesprochen wurden: Gelder für Straßen und Wirtschaftswege, die unterhalten werden wollen. Geld für die Digitalisierung in Schulen und mehr.

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