Heimatverein beklagt Toilettensituation
Frischer Wind und kleiner Spieker

Ascheberg -

Der Heimatverein Ascheberg hat im vergangenen Jahr 43 neue Mitglieder gewonnen. Das ist eine Zahl, die den frischen Wind bei den Heimatfreunden unterstreicht.

Dienstag, 19.02.2019, 18:00 Uhr
Der Heimatverein verspürt durch 43 neue Mitglieder Rückenwind und hat den Erdgeschoss-Raum des Spiekers an Rohlmanns Hof an der Giebelwand neu gestaltet.
Der Heimatverein verspürt durch 43 neue Mitglieder Rückenwind und hat den Erdgeschoss-Raum des Spiekers an Rohlmanns Hof an der Giebelwand neu gestaltet. Foto: hbm

Der Heimatverein Ascheberg hat im vergangenen Jahr 43 neue Mitglieder gewonnen. Das ist eine Zahl, die den frischen Wind bei den Heimatfreunden unterstreicht. Gestiegen ist aber nicht nur die Mitgliederzahl, sondern auch das Interesse an den Veranstaltungen. Deswegen sah sich Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Montag bei der gut besuchten Jahresversammlung im Spieker auch Gegenwind ausgesetzt. Denn was die Vorgängergenerationen mit eben dem Spieker gewollt und genutzt haben, kommt nun manchmal an die Grenzen. Insbesondere die schwierige Toilettensituation in dem hübschen Gebäude hielt die Runde dem ersten Bürger als unzureichend vor. Den Forderungen insbesondere des zweiten Vorsitzenden Heinz Frenster hielt Risthaus entgegen, dass die Gemeinde nicht für alle Dinge zuständig sei. Wenn der Verein mehr wolle, müsse er sich das gut überlegen und an die Folgekosten denken. Das zielte auch auf Hinweise der Runde, dass in Davensberg neben einem Heimathaus nun auch ein Dorfgemeinschaftshaus für die Vereine offen stehe.

Der Verein selbst hat fürs Oktoberfest und die Adventsfeier mit Frensters Werkstatt in der Osterbauerschaft eine passende Alternative gefunden. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh empfahl nach dem Vorbild der gemeinsamen Veranstaltung mit der Kolpingsfamilie beim Namibia-Diabend öfter das Pfarrheim St. Lambertus zu nutzen.

Das waren schon drei Veranstaltungen aus einem akribisch geführten Tätigkeitsbericht von Hubert Wobbe , der vor einem Jahr Winfried Otte an der Vereinsspitze abgelöst hatte. Er hob Aufräumarbeiten auf dem Dachboden des Spiekers hervor und berichtete über das Sortieren von alten Zeitungsberichten: „Da waren an drei Nachmittagen zehn Leute aktiv. Wenn alle so mitmachen, macht die Arbeit richtig Spaß.“ Das galt auch fürs Renovieren und Streichen der Giebelinnenseite im Spieker. Ein Schrank wurde aus dem unteren Raum entfernt, um mehr Platz zu schaffen. Das neue Mitglied Ludger Feldmann hat dafür in der Nische zum Treppenaufgang ein neues Schrankelement eingebaut.

Wobbe hob die Internetaktivitäten des Vereins hervor. Der Dank dafür ging an André Frenster, der etwa auf der Facebook-Seite des Vereins jeden Monat mit alten Bildern den Heimatkenner des Monats sucht. Alte Motive und Unterlagen aus Ascheberg sind beim Verein willkommen.

Der neue Vorsitzende hat erst über das Amt Armin Klaverkamp „richtig kennengelernt“. Schnell hat er seine Dienste beim Fotografieren von Veranstaltungen schätzen gelernt. Für Klaverkamp wurde bei den Wahlen die neue Position eines Archivars geschaffen. Die Wahl erfolgte einstimmig. Weiter im Beirat bleiben Elsbeth Beutelmann, Resi Hammelmann, Franz Schulte und Rudolf Kovar. Bestätigt wurden der zweite Vorsitzende Heinz Frenster, Schriftführerin Barbara Lepping-Piek und Kassiererin Maria Schulte. Sie hatte über ein Finanz-Plus im Jahr 2018 berichtet und die Kasse sauber geführt. Das bescheinigten die Kassenprüferinnen Margret Klaverkamp und Christa Frenster, deren Aufgabe im nächsten Jahr Hildegard Schöpper übernehmen wird.

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