Bürgermeisterbesuch bei Wellering
Betrieb mit breiter Angebotspalette

Ascheberg -

2008 hat sich Ralf Wellering für Ascheberg entschieden. Beim Umzug nach zehn Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl vervierfacht.

Freitag, 15.03.2019, 08:00 Uhr
Antrittsbesuch der Gemeinde: Ralf Wellering und Andrea Herde begrüßten gestern Bauamtsleiter Klaus van Roje,. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und die neue Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch.
Antrittsbesuch der Gemeinde: Ralf Wellering und Andrea Herde begrüßten gestern Bauamtsleiter Klaus van Roje,. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und die neue Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch. Foto: hbm

Den Schritt von Amelsbüren nach Ascheberg hat Ralf Wellering im Jahr 2008 mit dem Kauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet Nord eingeleitet. Vollzogen hat der Landschafts- und Gartenbaubetrieb ihn im Sommer des vergangenen Jahres. Gestern stellten Wellering und Andrea Herde einem Trio der Gemeinde Ascheberg den Betrieb vor. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Bauamtsleiter Klaus van Roje hatten die neue Wirtschaftsfördererin Simone Böhnisch mitgebracht.

Das Gebäude mit einer Betriebsleiterwohnung, Büros und Werkshallen ist von Mitarbeitern des Unternehmens gebaut worden. Beheizt wird der Komplex mit einer Hackschnitzelheizung. Der Bürokomplex ermöglicht dem Betrieb ein weiteres Wachsen. Beschäftigte Wellering 2008 noch acht Mitarbeiter, sind es aktuell 34. Geplant ist auf dem Gelände eine zweite Halle. Zusätzlich wünscht sich Wellering noch ein weiteres Grundstück, das vorwiegend als Lager dienen soll. Auch in Amelsbüren wird die bisher genutzte Fläche nicht aufgegeben.

Neben Arbeiten an und in privaten Gärten unterstützt Wellering auch Unternehmen „vom Tiefbau bis zur letzten Rose, die im Grünbereich gepflanzt wird.“ Die Grünpflege gehört natürlich zum Portfolio, das inzwischen genauso bedient wird, wie der Straßenbau. Dass das Unternehmen den Bürger-Radweg von Amelsbüren bis zum Klosterholz erstellt hat, interessierte Risthaus: „Wir suchen für so ein Projekt von Herbern nach Mersch Partner.“ Ohnehin wurde aus dem Rathaus der Bau des Kolumbariums an den Haselburger Damm vergeben. „Wir sind bestrebt Aufträge in der Region zu bekommen“, erklärt Wellering und Herde ergänzt: „Der Markt gibt das im Moment her.“ Der Firmengründer, der übrigens kurz vor dem 20-Jährigen am 1. April steht, sucht Arbeit in einem Umkreis von 100 Kilometern: „Ascheberg liegt günstig. Es geht schnell nach Münster und Dortmund“, nennt er ein Kriterium für die Standortwahl. Zu schätzen weiß das Unternehmen auch den Glasfaseranschluss.

Da Unternehmer auch immer Netzwerker sind, sucht Wellering Kontakt zu anderen Firmen. Im Umfeld der neuen Halle von Klaas am Steenrohr war die Firma beispielsweise schon aktiv. Schwieriger ist es schon, im engeren Umfeld Mitarbeiter zu gewinnen. Im August beginnt ein Auszubildender, der aus Fulda kommt. Herde weiß auch zu berichten, dass drei Mitarbeiter nach Ascheberg gezogen sind. Insgesamt ist das Duo an der Firmenspitze froh, auf ein „gutes und verlässliches Team“ zurückgreifen zu können. Denn nach Möglichkeit soll beim Erfüllen eines Auftrags jeder Handgriff selbst getan werden. Um Fahrzeuge und andere Technik auf einem guten Stand zu halten, so Wellering, „werden zehn Prozent des Umsatzes in neue Maschinen investiert.“

Beim Blick auf das Unternehmen streicht Risthaus die Zahl von 34 Mitarbeitern und das weitere Wachsen heraus. Im Frühherbst, wenn der Platz komplett fertig ist, planen Wellering und Herde einen Tag der offenen Tür, besonders für die Nachbarn.

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